Zum Weltwirtschaftsforum

Papst fordert gerechtere Verteilung

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Eine „klare Verantwortung gegenüber anderen, vor allem denjenigen, die am zerbrechlichsten, schwächsten und verwundbarsten sind“, fordert der Papst von den Industriestaaten.

Davos  - Mit mehr als 2500 Teilnehmern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft ist am Mittwoch in Davos das 44. Weltwirtschaftsforum  eröffnet worden. Eine Forderung des Papstes stand zu Beginn im Fokus.

Die viertägigen Beratungen, an denen sich mehr als 40 Staats- und Regierungschefs sowie zahlreiche Außenminister beteiligen, stehen unter dem Motto „Die Neugestaltung der Welt: Konsequenzen für Gesellschaft, Politik und Wirtschaft“.

In einer Botschaft an die Tagungsteilnehmer forderte Papst Franziskus einen stärkeren Einsatz für eine gerechtere Verteilung des Wohlstands auf der Welt. Top-Manager und Spitzenpolitiker hätten eine „klare Verantwortung gegenüber anderen, vor allem denjenigen, die am zerbrechlichsten, schwächsten und verwundbarsten sind“, erklärte der Papst.

WEF-Präsident Klaus Schwab erwartet von dem Spitzentreffen nach eigenen Worten Impulse für ein stärkeres Wirtschaftswachstum und die Überwindung der Finanzkrise. Mit großem internationalen Interesse wird der Auftritt des iranischen Präsidenten Hassan Ruhani am Donnerstag erwartet. Die Bundesregierung wird in Davos durch Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) vertreten.

dpa

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