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Ukraine News: Sparkasse startet Aktion für Ukraine-Flüchtlinge

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Von: Lisa Mayerhofer

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Das Sparkassen-Logo auf einem Gebäude: Die Sparkasse Neuss will Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine mit einem besonderen Angebot helfen. (Archivbild)
Die Sparkasse Neuss will Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine mit einem besonderen Angebot helfen. (Archivbild) © Rüdiger Wölk/Imago

Seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs sind hunderttausende Flüchtlinge in Deutschland angekommen. Die Sparkasse Neuss will ihnen mit einem besonderen Angebot helfen.

Neuss - Millionen Ukrainer fliehen seit dem Einmarsch der russischen Armee vor dem Krieg - meist innerhalb des eigenen Landes oder in die Nachbarländer. Hunderttausende Ukrainer - überwiegend Frauen und Kinder - sind dabei nach Deutschland gekommen.

Ein großes Problem für die Geflüchteten ist dabei, dass sie mit dem Bargeld in ihrer einheimischen Währung aktuell wenig anfangen können. Sie können hier weder mit Hrywnja bezahlen, noch sind die Wechselaussichten gegen Euros besonders rosig. Eine Hilfestellung können daher Sozialleistungen sein, die den Geflüchteten zustehen. 

Ukraine-Krieg - Sparkasse bietet kostenlose Girokonten für Flüchtlinge

Dabei will die Sparkasse* Neuss in Nordrhein-Westfalen im Ukraine-Konflikt* helfen. Sie bietet den Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine eine kostenfreie Kontoführung an. Das An­ge­bot gilt zu­nächst be­fris­tet für ein Jahr bis zum 31. März 2023. Die Sparkasse habe dabei schon mehrere hundert Konten für Betroffene eingerichtet. „Und es werden täglich mehr“, sagt Sparkassen-Sprecher Stephan Meiser der Rheinischen Post.

Ukraine-Krieg - Sparkassensprecher: Viele Menschen in existenzieller Notlage

Die Konten seien für die Flüchtlinge wichtig, um Sozialleistungen empfangen zu können. „Außerdem versetzen wir die Geflüchteten so in die Lage, ohne große Hürden am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können“, sagt Meiser der Zeitung. „Der Krieg hat viele Menschen in eine existenzielle Notlage gestürzt.“

Auch Bundeskanzler Olaf Scholz hat Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine umfassende Unterstützung zugesichert. „Noch ist völlig unklar, wie viele Frauen, Männer und Kinder aus der Ukraine bei uns Zuflucht suchen werden. Wir wissen nur: Es werden viele sein“, sagte der SPD-Politiker am Mittwoch im Bundestag. Er betonte: „Die Flüchtlinge sind hier bei uns willkommen.“ Deutschland werde helfen, die Bundesregierung sei dafür auch zu zusätzlichen Maßnahmen bereit. Mit Material der dpa *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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