Studie

Deutschland hat sich gut entwickelt

München - Der Industriestandort Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich gut entwickelt. Das berichtet der Münchner Merkur in seiner Freitagsausgabe. 

Eine Studie der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) bescheinigt Deutschland Platz 12 unter den dynamischsten Industriestandorten der Welt. Noch besser schnitt der Freistaat Bayern ab. Er belegt Rang neun von 46 im internationalen Ranking. In der Untersuchung, die dem Münchner Merkur (Freitagsausgabe) vorab vorlag, wurde die Entwicklung der Standortqualität Bayerns und seiner 45 wichtigsten Wettbewerber im vergangenen Jahrzehnt analysiert.

Die Studie zeigt, dass eine Reihe von Schwellenländern in Asien und Lateinamerika in den vergangenen Jahren deutlich aufholen konnten. Platz 1 belegt mit einigem Abstand China. Auch Vietnam, Indien, Peru, Mexiko, Brasilien und Kolumbien sind unter den Top 10. „Von den etablierten Industrienationen liegt lediglich Schweden vor dem Freistaat“, sagte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw, dem Münchner Merkur.

Bayern punktet vor allem in den Bereichen Infrastruktur und Wissen. Schwächen sehen die Autoren der Studie dagegen im Bereich Kosten. Steuern, Energie- und Arbeitskosten entwickelten sich danach schneller als in Deutschland und international.

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