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Sparkasse: Verbraucherzentrale warnt vor „Mitteilung Ihrer Sparkasse“

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Von: Lisa Mayerhofer

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Das Logo der Sparkasse an der Hauswand einer Filiale: Sparkassen-Kunden sind wieder in den Fokus von Betrügern geraten. 
Sparkassen-Kunden sind wieder in den Fokus von Betrügern geraten.  © Soeren Stache/dpa

Sparkassen-Kunden sind wieder in den Fokus von Betrügern geraten. Die Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten E-Mails zur Datenüberprüfung.

Berlin - Die Betrugsmasche ist nicht neu, aber nun wieder vermehrt im Umlauf: Laut der Verbraucherzentrale kursieren seit Wochen zahlreiche Phishing-Mails, die auf die Kundschaft der Sparkasse* abzielen. Darin werden die nichtsahnenden Sparkassen-Kunden aufgefordert, sich einer gesetzlich vorgeschriebenen regelmäßigen Datenschutzprüfung zu unterziehen.

Verbraucherzentrale warnt Sparkassen-Kunden vor Phishing-Mails

Diese Datenschutzprüfung soll über einen beigefügten Link funktionieren - der natürlich nicht auf die echte Internet-Seite der Sparkasse, sondern zu einer Fälschung führt. Wenn dort Daten eingegeben werden, können sie so an Betrüger gelangen, die damit versuchen, das Sparkassen-Konto zu plündern. Die Betreffzeilen der Phishing-Mails lauten der Verbraucherzentrale zufolge:

Die Sparkasse selbst warnt ebenso vor Phishing-Mails und betont in diesem Zusammenhang: „Ihre Sparkasse wird Sie niemals darum bitten, aus einer E-Mail heraus Internetseiten zu öffnen und dort Kontodaten einzugeben. Das gilt auch für jede andere Bank und jeden professionellen Internet-Händler.“

Wer seine Daten schon auf einer gefälschten Seite eingegeben hat oder dies befürchtet, dem rät die Sparkasse, sofort die Zugangsdaten zu ändern. Außerdem sollten Betroffene sofort ihre Bankfiliale informieren und die E-Mail nicht löschen, da diese im Ernstfall als Beweismittel dienen könnte.

Auch Deutsche Bank im Fokus von Betrügern

Kurz vor dem Wochenende warnt die Verbraucherzentrale außerdem noch Kunden der Deutschen Bank vor Phishing-Mails. Dabei lautet der Betreff der betrügerischen Mail „Kreditkarte vorübergehend gesperrt“. Auch hier sollen Kunden der Deutschen Bank über einen beigefügten Link ihre Daten eingeben, um angeblich ihre Kreditkarte wieder nutzen zu können. Aber: Natürlich ist der Inhalt dieser E-Mail frei erfunden, schreibt die Verbraucherzentrale und rät, den Inhalt der Mail zu ignorieren und in den Spam zu verschieben. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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