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Selbstmanagement: 5 einfache Tipps für mehr Gelassenheit im Büro

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Diese einfachen Tipps verbessern Ihr Selbstmanagement und helfen, Ziele zu erreichen.

Alles schaffen, trotz großer Anspannung und Zeitdruck: Mit diesen Tipps verbessern Sie Ihr Selbstmanagement und bleiben im Arbeitsalltag gelassen – so geht’s!

Die Uhr tickt immer schneller, der Chef steht ungeduldig auf der Matte und Ihr Arbeitsstapel will einfach nicht kleiner werden: Wie sollen Sie nur alles schaffen? Mit der Ruhe! Atmen Sie durch und hinterfragen Sie Ihre eigene Arbeitsweise. Es ist Ihr Selbstmanagement, das verbessert werden will – nicht Sie!

Was ist Selbstmanagement?

Es liegt in Ihrer Hand, wie Sie mit Ihrer Zeit und den Arbeitsaufgaben umgehen: Sind alle Abläufe schlüssig und Prioritäten richtig gesetzt? Gibt es Störfaktoren, die Sie aufhalten? Verschaffen Sie sich einen Überblick und machen Sie eine sinnvolle Planung. Auch kleine Alltagshilfen wie Monatskalender oder ordentliche Ablagekörbe erleichtern Ihnen das Selbstmanagement immens.

5 Tipps für eine bessere Selbstorganisation

Mit diesen 5 einfachen Tipps haben Sie die Arbeit besser im Griff und bringen auch unter Zeitdruck gute Leistung.

Pragmatisch und strategisch vorgehen

Wenn Sie unter Zeitdruck arbeiten, seien Sie nicht zu streng zu sich selbst: Verzichten Sie auf eine der drei üblichen Korrekturschleifen und lassen Sie Gedanken wie „Es geht schon noch besser“ erst gar nicht zu. Stattdessen nutzen Sie die verbleibende Zeit optimal: Arbeiten Sie konzentriert an einem Projekt durch und erledigen Sie eine Aufgabe nach der anderen. Ein schriftlicher Plan mit allen wichtigen Deadlines und Terminen hilft Ihnen, alles noch besser im Auge zu behalten.

Eigene Zeitgrenzen setzen

Mit einem festen Zeitrahmen werden Sie produktiver: Nehmen Sie sich für eine konkrete Aufgabe zum Beispiel zwei Stunden Zeit. Planen Sie zusätzlich eine „Nachspielzeit“ ein, sollten Sie mit dem Ergebnis noch nicht ganz zufrieden sein. Auch Zeitpuffer für unvorhersehbare Ereignisse wie ein Meeting oder eine Erkrankung sind hilfreich: So vermeiden Sie unnötigen Stress.

Ziele aufs Wesentliche reduzieren

Setzen Sie Prioritäten und lernen Sie, wichtige Aufgaben von weniger wichtigen zu unterscheiden. Versinken Sie nicht im Detail-Chaos, sondern arbeiten Sie präzise. Erledigen Sie anstelle von acht Aufgaben pro Tag nur fünf, absolvieren Sie diese aber mit Bravour. So bringen Sie jede Sache auf den Punkt und setzen sich selbst nicht unnötig unter Druck.

Aufgaben abgeben

Sie können vieles, aber nicht alles! Zu einem guten Selbstmanagement gehört es auch, Aufgaben zu verteilen oder an Kollegen oder Außendienste weiterzugeben. Wenn Sie bei einer Aufgabe nicht weiterkommen, bitten Sie Ihre Kollegen um Rat – Sie werden sich wundern, wie viel Zeit es Ihnen einspart! Für Selbstständige heißt es: Hören Sie sich in Ihrem Netzwerk um, wer Ihnen bei Angelegenheiten wie Buchhaltung, Steuererklärung und Co. helfen kann. Im Idealfall und wenn das Budget es zulässt, beauftragen Sie externe Dienstleister.

Störfaktoren beseitigen

Achten Sie darauf, was Sie am Arbeitsplatz am meisten stört oder ablenkt. Manchmal müssen Sie einfach Ihr E-Mail-Postfach schließen, das Telefon stummschalten oder an einen netten Kollegen weiterleiten und schallisolierende Kopfhörer aufsetzen. Auch Ihre Kommunikation auf Social Media lenkt Sie vom Wesentlichen ab – verschieben Sie diese auf Ihre Mittagspause. Zur eigenen Arbeitsweise zu stehen, ist eben auch ein Teil des erfolgreichen Selbstmanagements.

Selbstkontrolle durchführen

Zu guter Letzt: Vertrauen ist gut, Selbstkontrolle ist besser! Schauen Sie am Ende des Tages auf Ihren Plan: Haben Sie Ihre Ziele erreicht und sämtliche Fristen eingehalten? An welchen Stellen können Sie Ihr Selbstmanagement noch etwas optimieren? Ist nicht alles perfekt gelaufen, ist es für Sie kein Grund zur Sorge – sondern ein Vorwand, Ihre Prioritäten zu ändern oder noch etwas an Ihrer Strategie zu feilen.

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