Russische Armee als Käufer weggefallen

Kalaschnikow-Hersteller in der Krise

Moskau - Die Krise beim Hersteller des weltberühmten russischen Sturmgewehrs Kalaschnikow hat sich nach Medienangaben verschärft.

Beim Unternehmen Ischmasch seien Kündigungen und eine Fusion mit einem anderen Werk kaum mehr zu vermeiden, berichtete die Zeitung „Nowyje Iswestija“ am Dienstag. Die russische Armee hatte 2011 erstmals keine Kalaschnikows nachgekauft.

Nach Angaben des Generalstabs sind bereits 17 Millionen Sturmgewehre auf Lager - obwohl es nur eine Million Soldaten gibt. Vizepremier Dmitri Rogosin kritisiere auch die „riesigen Ausmaße“ des Werksgeländes, das wirke, als würden dort „Flugzeugträger gebaut und nicht Gewehre“, hieß es.

dpa

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