Outsourcen! So bleibt mehr Zeit fürs Kerngeschäft

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Sie arbeiten selbst und ständig? Holen Sie sich virtuelle Hilfe – Outsourcen heißt das Zauberwort.

Alle Selbständigen und Kleinunternehmer kennen das Problem: Administrative Aufgaben fressen so viel Energie, dass für das Kerngeschäft kaum Zeit bleibt. Doch dank Internet können Sie immer mehr lästige Tätigkeiten outsourcen oder automatisieren.

Papierkram, Homepagepflege, Kundenakquise und der Kaffee ist auch schon wieder aus – wie soll man denn so arbeiten? Der Tag müsste eigentlich 48 Stunden haben, um alles zu schaffen. Nicht nur Gründer und Selbständige, auch Kleinunternehmen und Mittelständler kennen das Problem. Doch dank Internet können Sie mittlerweile vieles automatisieren und gewünschte Dienstleistungen punktuell oder stundenweise einkaufen. Outsourcen heißt das Zauberwort.

Welche Tätigkeiten zu Ihrem Kerngeschäft gehören und welche Sie auslagern können, kommt natürlich auf Ihr Unternehmen an. Grundsätzlich eignen sich solche Aufgaben zum Outsourcing, die entweder zeitaufwendig sin d, aber wenig Kompetenzen erfordern – oder hohe Kompetenz auf einem Gebiet, in das Sie sich mit viel Mühe einarbeiten müssten.

1. Buchhaltung und Co. ins Internet auslagern

Glücklich, wer einen Buchhalter hat, der einem den ganzen lästigen Papierkram vom Halse hält. Doch kaum ein junger Gründer oder etablierter Kleinunternehmer kann sich jemanden leisten, der die Buchhaltung für ihn übernimmt. Hier bietet die Digitalisierung große Chancen, Zeit und Geld zu sparen. Auch wenn die Umstellung von Zettelwirtschaft auf intelligente Backoffice-Lösungen im Internet etwas Initialaufwand verlangt: Sie können auf diese Art Arbeitsschritte automatisieren. Schnittstellen zum Steuerberater und Finanzamt vereinfachen viele Prozesse. Und Sie haben auch von unterwegs jederzeit Einblick in Ihre Finanzen. Weiterhin gibt es auch online sinnvolle und hilfreiche Vorlagen.

2. Crowdworking für einmalige Aufgaben nutzen

Sie brauchen einen Text für eine Broschüre, eine schicke Grafik oder einfach jemanden, der einen nervigen Fleißjob wie die Datenbankpflege für Sie übernimmt? Für solche Mikro-Aufträge finden Sie auf Crowdworking-Plattformen wie Clickworker, Freelancer oder My Little Job Freiberufler, die Ihnen für wenig Geld unter die Arme greifen. Auch zeitaufwendige Rechercheaufgaben, Umfragen oder kleinere Marketingjobs sind bei Crowdworkern in besten Händen.

3. Social-Media-Postings automatisieren

Sie haben es eigentlich nicht so mit dem Internet. Und jetzt sollen Sie auch noch tweeten, facebooken, instagrammen? Ja! Denn die sozialen Netzwerke bieten eine hervorragend Möglichkeit, auch ohne oder mit geringem Marketingbudget neue Kunden zu gewinnen. Vielleicht haben Sie jüngere Familienangehörige, die sowieso den ganzen Tag in den sozialen Netzwerken unterwegs sind und den Job gerne für Sie machen. Andernfalls können Sie über kostenlose Tools wie Hootsuite, Social Pilot oder Buffer Postings vorplanen und mit einem Klick über mehrere Kanäle streuen.

4. Eine virtuelle Sekretärin oder Assistentin anheuern

Telefonate annehmen, Dokumente versenden, Büromaterial bestellen, Termine planen – auch dafür muss niemand bei Ihnen im Büro sitzen. Denn diese Tätigkeiten lassen sich von jedem beliebigen Ort aus erledigen. Eine virtuelle Sekretärin oder Assistentin ist die Lösung für viele simple Routinetätigkeiten. Die virtuelle Sekretärin ist nicht etwa ein Computerprogramm, sondern eine Deutsch sprechende Arbeitskraft, die im Ausland sitzt und stundenweise für verschiedene Auftraggeber arbeitet. Der Clou: Ihre Kunden bekommen davon nichts mit, denn die Anrufe auf Ihrer normalen Festnetznummer werden einfach weitergeleitet.

5. Postversand outsourcen

Kleben Sie noch selbst die Umschläge für Ihre Kundenbriefe zu und schleppen anschließend die Kisten zur Post? Sparen Sie die Zeit für Wichtigeres. Vom Druck bis zum Versand übernehmen Unternehmen wie mail factory, MVG oder artviper den Versand Ihrer Kundenpost.

Mit diesen Tipps rund zum Outsourcen von Routinetätigkeiten gewinnen Sie bereits viel Zeit für Ihr Kerngeschäft – und, ganz wichtig, für sich selbst. Denn gerade Selbständige, Gründer und Einmannbetriebe müssen darauf achten, körperlich und mental gesund zu bleiben. Das gelingt nur durch regelmäßige Auszeiten. Also: Lassen Sie Ihre virtuellen Assistenten mal machen – und lagern Sie sich für ein paar Tage in ein Wellnesshotel aus!

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