Öl-Bosse: Spritpreise sind reiner Wettbewerb

Berlin - Die Mineralölwirtschaft hat den Vorwurf zurückgewiesen, die großen Tankstellenketten verlangten überhöhte Spritpreise von Autofahrern. Die Preisentwicklung an deutschen Tankstellen sei reiner Wettbewerb und folge keiner Absprache.

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Das sagte Klaus Picard, Geschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes, am Montag im ARD-“Morgenmagazin“. Am Wochenende war eine Untersuchung des Bundeskartellamts bekanntgeworden, die zum Teil überhöhte Benzinpreise nahelegt. Picard sagte nun aber, das Bundeskartellamt bestätige mit seiner Studie nur das, was die Tankstellenbetreiber offen darlegten. “Vor Wochenenden werden die Preise angehoben“, sagte er. Damit werde nicht gegen Gesetze verstoßen. Das Anheben und Senken der Preise sei für die Tankstellen notwendig, um ihren Kundenstamm zu halten. “Wir sind preiswert, preiswerter geht es nicht“, sagte Picard.

Die skurrilen Begründungen für steigende Benzinpreise

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In Deutschland gebe es die niedrigsten Vorsteuerpreise für Benzin in Europa. Da Tankstellenbetreiber bereits jetzt an einem Liter Sprit nur einen Cent verdienten, wisse er nicht, was die Branche noch besser machen könne. Dass die fünf großen Mineralölkonzerne Aral/BP, Shell, Jet, Esso und Total in der Tat 70 Prozent des Volumen Marktanteil besäßen, sei fraglos richtig. Jedoch sei es angesichts der Vielzahl möglicher andere Tankstellenbetreiber auch offensichtlich, dass der Kunde diese fünf Unternehmen bevorzuge.

dapd

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