Was kommt jetzt auf die Pommes?

McDonald's serviert Heinz-Ketchup ab

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Oak Brook - McDonald's-Fans müssen sich in einigen Ländern auf einen neuen Geschmack einstellen: Die Fast-Food-Kette will keinen Ketchup mehr vom legendären US-Hersteller Heinz beziehen. Die Gründe:

Hintergrund ist, dass der neue Heinz-Chef vom Erzrivalen Burger King stammt. Für Deutschland ändere sich aber nichts, sagte eine McDonald's-Sprecherin am Montag auf Anfrage in München. Hierzulande werde der Konzern von der bayerischen Firma Develey beliefert.

Die „Pittsburgh Gazette“, die Lokalzeitung am Heinz-Stammsitz, hatte zuerst über den Verlust des Großauftrags berichtet. In den USA beispielsweise werde Heinz-Ketchup nur noch in den McDonald's-Restaurants in Pittsburgh und Minneapolis serviert, merkte das Blatt zugleich an. Damit dürften sich die Auswirkungen auf Heinz in Grenzen halten: McDonald's kam zur Jahresmitte auf mehr als 34.700 Restaurants in 119 Ländern. Fast die Hälfte aller Läden liegt dabei in den USA. Heinz selbst äußerte sich nicht.

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Heinz-Ketchup war zur Jahresmitte von US-Investorenlegende Warren Buffett und dem Finanzinvestor 3G Capital geschluckt worden. Danach hatten die neuen Besitzer die Firmenspitze ausgetauscht. Neuer Chef wurde Bernardo Hess, der zuvor Burger King geführt hatte. Der McDonald's-Rivale ist ebenfalls eine Beteiligung von 3G Capital.

dpa

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