Fußball-WM hat das Kinogeschäft verdorben

Berlin - Die Fußball-WM hat im ersten Halbjahr das Kinogeschäft verdorben. Dank der 3D-Filme ist das Ergebnis für den Verband der Filmverleiher insgesamt aber trotzdem positiv.

Die Besucherzahl in den Lichtspielhäusern sank um 11,4 Prozent auf 56,2 Millionen. Daran sei nicht zuletzt die WM schuld, teilte der Verband der Filmverleiher am Donnerstag in Berlin mit. Gleichzeitig stieg aber der Umsatz leicht um 1,1 Prozent.

Wichtigster Faktor dafür seien 3D-Filme gewesen. Für das zweite Halbjahr hofft die Branche nun, dass die neuen Filme wie “Für immer Shrek“, “Eclipse-Biss zum Abendrot“, “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ oder “Wall Street - Geld schläft nicht“ zu Kassenknüllern werden. Im ersten Halbjahr sorgte vor allem Hollywood für Besucherandrang. “Avatar - Aufbruch nach Pandora“ brachte einen Umsatz von 72 Millionen und 7,0 Millionen Besucher.

“Alice im Wunderland“ landete auf Platz 2 mit 28,3 Millionen Euro Einnahmen und 3,0 Millionen Besuchern. Den dritten Platz belegte “Sex & The City 2“ mit 18,0 Millionen Euro Umsatz und 2,4 Millionen Besuchern. Beliebteste deutsche Produktion war “Friendship!“ mit 1,5 Millionen Tickets.

AP

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