Umsatzsprung für dm nach Schlecker-Pleite

Frankfurt/Main - Des einen Leid, des andern Freud: Die Drogeriekette dm hat mit starkem Wachstum vom Niedergang des größten Konkurrenten Schlecker profitiert.

Der Umsatz in Deutschland stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um 14 Prozent auf den Rekord von 5,1 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag an seinem Sitz in Karlsruhe und anderen Standorten bekanntgab. Zum Ablauf des Geschäftsjahres Ende September beschäftigte dm 29.109 Mitarbeiter in 2.699 Filialen. Damit stellte die Drogeriekette binnen eines Jahres rund 4.500 zusätzliche Mitarbeiter ein und machte 450 Filialen auf.

Diesen Marken vertrauen die Deutschen

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„Das dynamische Wachstum kommt garantiert nicht von Schlecker“, sagte Roman Melcher, Mitglied der dm-Geschäftsführung, in Frankfurt am Main. Die Pleite des Konkurrenten habe aber sicher zu einer zusätzlichen Umsatzsteigerung geführt. Schlecker habe etwa zwei Milliarden Euro Umsatz mit Drogeriewaren gemacht, nun sei unklar, wie dieser Marktanteil neu verteilt werde.

Europaweit steigerte der Konzern die Erträge um 11,3 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro. Der Anstieg fiel etwas schwächer aus, weil dm im Ausland nicht so schnell wuchs wie in Deutschland.

dapd

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