17.000 Züge betroffen

Bahn: 4000 Stunden Verspätung wegen Diebstahl

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Abendlicher Blick vom Bahnsteig 13/14 aus im Berliner Hbf mit der weitläufigen Bahnhofshallenkonstruktion

Berlin - Aufgrund von Diebstählen entlang der Strecken hatten Züge der Deutschen Bahn allein im vergangenen Jahr insgesamt rund 4000 Stunden Verspätung. Der Schaden geht in die zweistellige Millionenhöhe.

Der Diebstahl von Kabeln und Metallteilen hat der Deutschen Bahn nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" im vorigen Jahr 4000 Stunden Verspätung eingebracht. 17.000 Züge hätten sich um insgesamt 240.000 Minuten verspätet, berichtet das Blatt vom Dienstag unter Berufung auf Zahlen eines Sicherheitsbündnisses, das die Bahn im Juli 2012 gemeinsam mit anderen Unternehmen gegründet habe. Die Bahn sei im vergangenen Jahr 2700 Mal Opfer von Metalldieben geworden. Allein der dadurch angerichtete Materialschaden betrage 17 Millionen Euro.

„Die Diebe setzen für ein paar Euro ihr Leben aufs Spiel und verursachen dabei nicht nur einen großen materiellen Schaden für die Bahn, sondern schaden vor allem unseren Kunden“, sagte der Leiter der Konzernsicherheit bei der Deutschen Bahn, Gerd Neubeck, dem Blatt.

2011 waren nach früheren Unternehmensangaben rund 3000 Diebstähle von Kupferkabeln oder anderen Leitungssträngen am Streckennetz der Bahn gezählt worden.

dpa

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