Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan beschossen

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Bundeswehr-Soldaten sind in Afghanistan beschossen worden.

Berlin/Kundus - Soldaten der Schnellen Eingreiftruppe der Bundeswehr in Afghanistan sind am Freitagabend nahe des Feldlagers Kundus beschossen worden.

Dabei wurden Handwaffen und Panzerfäuste eingesetzt, teilte die Bundeswehr auf ihrer Internet- Seite mit. Die deutschen Kräfte hätten das Feuer erwidert und ihre Angreifer zum Rückzug gezwungen. Verletzte gab es nach den ersten Erkenntnissen nicht.

Die Bundeswehr hat nach einem Medienbericht Soldaten der Eingreiftruppe zusätzlich in die Region Kundus verlegt. Die “Quick Reaction Force“ im Norden Afghanistan wird seit Sommer 2008 von der Bundeswehr gestellt und setzt sich dem Bericht zufolge derzeit hauptsächlich aus Soldaten des Jägerregiments 1 aus Schwarzenborn (Hessen) zusammen.

Die Soldaten seien speziell für den Kampf in dem schwierigen Gelände ausgebildet und hätten sich in Deutschland auf Angriffe durch Selbstmordattentäter und auf versteckte Sprengsätze vorbereitet. Der Kampfverband wird eingesetzt, wenn ausländische oder afghanische Soldaten in Kämpfen mit Aufständischen in Bedrängnis geraten.

Bei einem Anschlag Ende April auf eine Patrouille der Bundeswehr bei Kundus war ein deutscher Soldat ums Leben gekommen.

dpa

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