Benedikt XVI. betet an der Klagemauer

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Papst Benedikt XVI. betet an der Klagemauer in Jerusalem.

Jerusalem - Papst Benedikt XVI. hat am Dienstag in Jerusalem die Klagemauer, die wichtigste religiöse Stätte der Juden, besucht und dort lange schweigend gebetet.

Es war ein emotionaler Höhepunkt der Pilgerreise des deutschen Papstes in Israel, der mit ernstem Gesicht - jüdischen Gepflogenheiten folgend - einen Zettel mit einem Gebet in eine Lücke der Klagemauer steckte.

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Nach Angaben des Vatikans bittet Benedikt darauf Gott um Frieden in der Welt: “Schicke Deinen Frieden in das Heilige Land, in den ganzen Nahen Osten und die gesamte Menschheit.“

Beim Besuch der Klagemauer hatte auch Benedikts Vorgänger Johannes Paul II. vor neun Jahren ein Gebet gelesen, dessen Text er danach dem Brauch entsprechend in eine Nische der Mauer steckte. Er bat in dem Gebet um Vergeltung für das Leid, das Christen im Lauf der Geschichte Juden zugefügt haben. Johannes Paul II. hatte zuvor als erster Papst die Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem in Jerusalem besucht.

dpa

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