Tropensturm verursacht riesiges Loch mitten in der Stadt

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Ein riesiges Loch hat der Tropensturm im Gebiet von Guatemala-City in die Erde gebohrt.

Guatemala-City - Der Tropensturm "Agatha" hat mitten in der Hauptstadt Guatemala-City nicht nur Häuser verwüstet und Bäume entwurzelt: Mitten in der Stadt klafft ein gigantisches Loch, das als Folge des Sturm gerissen wurde.

Verschluckt hat das Riesen-Loch ein mehrstöckiges Haus. Durch die heftigen Regenfälle in der Folge des Tropensturms kam es zu dem Unglück war das Erdreich unter dem Stadthaus eingebrochen. Todesopfer soll es dabei auch gegeben haben.

Die Zahl der Toten nach dem ersten Tropensturm dieses Jahres in Mittelamerika ist auf mindestens 150 gestiegen. Dutzende Bewohner wurden am Dienstag noch vermisst, Tausende wurden obdachlos. Mehrere Ortschaften waren nach Erdrutschen und Überschwemmungen infolge des Sturms “Agatha“ von der Außenwelt abgeschnitten.

Am schwersten betroffen war Guatemala, wo nach Behördenangaben 123 Menschen ums Leben kamen. Mindestens 90 weitere wurden noch vermisst. Rund 110.000 Menschen mussten evakuiert werden. Auch in El Salvador und Honduras hinterließ “Agatha“ eine Spur der Verwüstung, und in allen drei Ländern wurde der Notstand ausgerufen. Der Tropensturm war am Samstag mit Geschwindigkeiten von 75 Stundenkilometern auf die Küste getroffen.

mol/dapd 

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