Touristenboot vor Philadelphia gesunken

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Ein Rettungsboot barg Touristen auf dem Delaware-Fluss

Washington - Schiffsunglück vor der US-Metropole Philadelphia: Nach einer Kollision mit einem Frachter ist ein Touristenboot mit 37 Menschen an Bord innerhalb kürzester Zeit gesunken.

Nach dem Untergang eines Touristenboots vor der US-Metropole Philadelphia sind 35 Insassen aus dem Fluss Delaware gerettet worden. Nach zwei Vermissten wurde noch fieberhaft gesucht. Das Ausflugsboot kollidierte am Mittwochnachmittag Ortszeit mit einem entgegenkommenden Kleinfrachter und sank. Kurz zuvor gab es auf dem Boot laut Behördenangaben technische Probleme und ein Feuer. Bei den Vermissten handelte es sich um ein 16-jähriges Mädchen und einen 20 Jahre alten Mann. Auf dem Boot befanden sich nach Angaben der Küstenwache 35 Passagiere und zwei Besatzungsmitglieder. Der Betreiber sprach hingegen von insgesamt 39 Insassen.

Zehn der Geretteten wurden wegen leichter Verletzungen in einem Krankenhaus behandelt, wie ein Polizeisprecher sagte. Nach Angaben von Augenzeugen trugen viele der Passagiere Schwimmwesten, als sie von den Rettungskräften aus dem Wasser gezogen wurden. Unter den Fahrgästen waren nach Angaben des Roten Kreuzes auch mehrere Mitglieder einer ungarischen Glaubensgemeinschaft. Bei dem verunglückten Boot handelte es sich um ein Amphibien-Fahrzeug, das für Sightseeing-Touren sowohl zu Wasser als auch an Land eingesetzt werden kann. Mit der Bergung des in 15 Metern Tiefe im Delaware liegenden Wracks sollte am (heutigen) Donnerstag begonnen werden.

dapd

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