Tote und Vermisste nach Wirbelstürmen in Asien

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Rettungskräfte waten mit Taifun-Opfern durch die überfluteten Straßen von Botolan in der philippinischen Provinz Zambales.

Peking/Taipeh/Manila - Mit Windgeschwindigkeiten bis zu 137 Kilometern pro Stunde ist der Taifun “Morakot“ in der Nacht zum Samstag über Taiwan gefegt.

Mindestens sechs Menschen kamen nach Behörden- und Medienangaben ums Leben oder wurden vermisst. Mindestens 17 weitere Taiwaner erlitten Verletzungen. “Morakot“ stieß am späten Freitagabend in der Region Hualien im Osten Taiwans auf Land. Die Behörden sperrten mehrere Brücken. Der Luftverkehr war lahmgelegt und viele Straßen nicht passierbar. Hochgeschwindigkeitszüge stellten den Betrieb ein. In rund 500.000 Haushalten fiel der Strom aus. Mehrere Dörfer wurden überschwemmt.

Auf Philippinen hatte “Morakot“ Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst. Zehn Bergleute starben am Freitag, als sie unter einer Schlammlawine begraben wurden. Außerdem kamen während des Sturms drei französische Bergsteiger und ihre beiden einheimischen Führer ums Leben.

China bringt Hunderttausende Menschen in Sicherheit

Unterdessen rüstete sich China für “Morakot“, der sich über der Straße von Taiwan zu einem Tropensturm abgeschwächt hat. Mehr als 250.000 Menschen wurden aus Küstengebieten ins Innere der Provinz Fujian gebracht, wie die Behörden erklärten. Alle Schulen in Fujian blieben geschlossen, 48.000 Fischerboote wurden in die Häfen zurückgerufen. In der Provinz Zhejiang wurden weitere 300.000 Menschen in Sicherheit gebracht und 30.000 Fischerboote zurückgerufen.

dpa/AP

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