Unfall im Wildpark: Mann von Tigern zerfleischt

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Ein Mann wurde in einem nordchinesischen Wildpark von Tigern totgebissen.

Peking - Tiger haben in einem nordchinesischen Wildpark einen Mann totgebissen, der sich in ihr Gehege verirrt hatte. Ein Arbeiter hatte die Tür zum Tigerareal nicht richtig verschlossen.

Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte ein Arbeiter die Tür nicht richtig verschlossen, so dass der 45 Jahre alte Mann zusammen mit seinem 17-jährigen Sohn arglos das Gehege betrat.

Angestellte des Parks hätten die beiden erst entdeckt, als sie bereits von den Tieren angegriffen worden seien, sagte ein Sprecher des Wildparks. Mit Autos hätten Wildhüter die Tiere vertrieben. Für den 45-Jährigen kam die Hilfe zu spät, er starb an Nackenverletzungen.

 Die Polizei teilte mit, der für die Kontrolle der Türen zuständige Angestellte sei zur Befragung festgenommen worden. Der Parkbesuch sei eine Belohnung des Vaters dafür gewesen, dass der Sohn die anspruchsvolle Eingangsprüfung für die Universität abgelegt habe, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Der 17-Jährige sei mit leichten Verletzungen davongekommen.

In dem Wildpark in der Stadt Xian leben insgesamt 50 Tiger, von denen sich zum Zeitpunkt des Unfalls fünf in dem Gehege befunden hätten, sagte ein Sprecher des Parks.

dapd

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