Stierkämpfer in Mexiko tödlich verunglückt

Campeche - Bei einem Stierkampf  im Süden Mexikos ist einer der Toreros ums Leben gekommen. Ein Stier verletzte den 27-Jährigen so stark, dass er kurze Zeit später starb.  

Der Stier habe Eduardo del Villar in der Arena von Seybaplaya im Bundesstaat Campeche auf die Hörner genommen und die Schlagader am Oberschenkel aufgerissen, berichtete die Zeitung „Reforma“ am Montag. Der 27-Jährige sei kurz darauf im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen.

Del Villar war ein sogenannter Forcado. Im portugiesischen Stil des Stierkampfs treten diese Männer unbewaffnet gegen das Tier an. Sie reizen den Stier und springen ihm von vorn auf den Rücken. Der Stierkampf hat in Mexiko eine lange Tradition. Zuletzt protestierten allerdings auch immer wieder Tierschützer gegen die Kämpfe.

dpa

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