Soldatinnen beklagen: BHs nicht kampferprobt

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Sp sexy kann ein Sport-BH sein: Die russische Tennisspielerin Anna Kurnikowa sitzt vor einem Werbeplakat.

Stockholm - Schwedische Soldatinnen haben ein Problem: Sie brauchen bessere BHs. Was sich für Otto-Normal-Bürger lustig anhört, ist für die Frauen ein ernst zu nehmendes Problem.

Die weiblichen Soldaten in Schwedens Armee haben Forderungen gestellt. Sie wollen bessere Büstenhalter. Nicht weil die alten unansehnlich seien  oder sonst welchen ästhetischen Ansprüchen nicht genügen. Nein, die jetzigen seinen für die eigentliche Arbeit der Frauen schlichtweg nicht geeignet. Laut Dnewssind sie schlicht nicht gefechtserprobt und öffnen sich so viel zu schnell.

Den Soldaten wird in der schwedischen Armee Spezialunterwäsche gestellt, ihre Kolleginnen dagegen müssen nicht nur mit ganz normalen Sport-BHs ihre Arbeit verrichten, sie müssen sie auch noch selbst bezahlen.

So gehe das jedoch nicht weiter. „Da muss sich endlich was tun“, wird  Paulina Rehbinder , Sprecherin einer gewerkschaftlichen Vereinigung für weibliche Soldaten, von dnewszitiert. Hier müsse Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen herrschen. „Seit 30 Jahren dienen auch Frauen in der Armee, aber es gab bis jetzt noch keinen Ansatz, bessere BHs zu entwickeln.“

Doch der Willen laut dnewsist da: Ein spezieller Armee-BH wird derweil entwickelt.

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