Sohn gewinnt Millionen - Vater schickt Mörder

Brazil - Ein 40-Jähriger hat im Lotto zehn Millionen Euro gewonnen. Der Vater des Gewinners übernahm die Verwaltung des Geldes. Doch dann kam es zum Streit und der Vater schickte Auftragsmörder.

Das Glück von Fábio Barros (40) währte nicht lange: Kurz nachdem der Brasilianer den Lotto-Jackpot geknackt hatte und umgerechnet zehn Millionen Euro sein Eigen nannte, zerstritt er sich mit seinem Vater Francisco Serafim de Barros, berichtet lottoteam.de. Der soll schließlich Mörder beauftragt haben, um seinen Sohn töten zu lassen.

Der Unternehmer, so lottoteam.de, hatte die Verwaltung des Geldes an sich gerissen - schließlich hatte er früher die Amazonas-Bank geführt und bis zu seiner Verhaftung im Mai 2010 eine leitende Stelle bei einem Unternehmerverband innegehabt.

Mörder werden bei Routinekontrolle geschnappt

Doch dann hatte Fábio Barros alleine über sein Vermögen verfügen wollen. Sein Vater soll das nicht akzeptiert haben. Die Sache ging vor Gericht, und alle Instanzen gaben dem Sohn Recht. Es kam zum Bruch zwischen Vater und Sohn.

Bei einer Routinekontrolle gingen der Polizei vor drei Monaten schließlich zwei Männer ins Netz. Sie sollen Waffen bei sich getragen haben und mit Informationen über den Lottogewinner ausgestattet gewesen sein. Alles sah laut lottoteam.de danach aus, dass Fábio Barros ermordet werden sollte.

Eine Beschattung der beiden Verdächtigen führte zu Barros Senior als Drahtzieher des Mordkomplotts.

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Rubriklistenbild: © dpa

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