Rettungskräfte eilen zu Trümmerfeld - am Unfallort trauen sie ihren Augen kaum

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Aufgespießt und in der Senkrechten: Der Fahrer des Kleinwagens hatte eminent viel Glück.

Zu einem kuriosen Unfall ist es auf einer österreichischen Landstraße gekommen. Ein Kleinwagen wurde von einem Traktor aufgespießt - anschließend kippte das ungewöhnliche Gespann um.

Schwarzenau - Einen eminent eifrigen Schutzengel muss ein junger Autofahrer in Österreich an Bord gehabt haben. Der Mann überstand einen spektakulären Unfall mit einem Traktor, ohne sich dabei lebensgefährlich zu verletzen.

Die Einsatzkräfte mussten wohl zweimal hinschauen, als sie zum Unfallort kamen. Denn der vom sogenannten Grubber am Heck des Traktors aufgespießte Kleinwagen stand in der Senkrechten - das Heck gen Himmel gerichtet.

Schwarzenau: Auto von Traktor aufgespießt

Nach ersten Erkenntnissen gehen die Ermittler davon aus, dass der auf einer Landstraße fahrende Autolenker beim Überholen das abbiegende landwirtschaftliche Gefährt übersehen hat und in den Grubber gerast ist. Die Zinken an dem Gerät gruben sich in das Fahrzeuginnere, verletzten aber laut dem österreichischen Medium Heute keine lebensnotwendigen Organe. Weil der Traktor mitsamt seines neuen Anhängsels umkippte, kam es zu dem ungewöhnlichen Unfallbild. Fotos zeigen, dass das Fahrzeuginnere von den scharfen Kanten regelrecht durchbohrt wurde.

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Auch die Feuerwehr ein „nicht alltägliches Bild“; Traktor und Auto sind nach dem Unfall gemeinsam umgekippt.

Autofahrer während Rettung in Schwarzenau ansprechbar

Die mit fünf Fahrzeugen und 17 Einsatzkräften angerückten Feuerwehren befreiten den Autofahrer aus seiner misslichen Lage. Dieser sei während der Rettung ansprechbar gewesen, hydraulisches Gerät musste demnach nicht eingesetzt werden. Mit Verletzungen unbestimmten Grades sei er anschließend vom Notarzt in eine nahe Klinik gebracht worden.

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Anschließend machten sich die Helfer an die Arbeit, die verunfallten Fahrzeuge zu trennen. Mit einem Bagger und einer Seilwinde wurde zunächst der Kleinwagen und dann auch der auf der rechten Seite liegende Traktor, dessen Fahrer unverletzt blieb, wieder auf die Räder gestellt.

Der Einsatz dauerte knapp zwei Stunden. Über die Schadenshöhe ist nichts bekannt.

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Die Freiwillige Feuerwehr veröffentlichte auf Facebook ein Video der Rettungsmission

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mg

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