"Ruhestörung": Offizier schießt Teenager in den Kopf

Moskau - Weil er sich in seinem Urlaub vom Lärm Jugendlicher gestört fühlte, hat ein russischer Geheimdienstoffizier einen 17-Jährigen mit einem Schuss in den Kopf schwer verletzt.

Der 38 Jahre alte Leutnant des Inlandsgeheimdienstes FSB habe Juri Kostikow und seine Freunde in einem Moskauer Vorort wüst beschimpft und dann plötzlich auf den Teenager geschossen. Das berichteten russische Medien am Dienstag.

Der FSB-Offizier verteidigte den Schuss als “gewöhnliche Reaktion“ auf den Krach der jungen Leute. Juris Mutter lehnte nach eigenen Angaben einen Vorschlag des Angreifers ab, gegen Schmerzensgeld von einer Anzeige abzusehen.

dpa

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