Rückschlag im Kampf gegen die Ölpest

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Die Einsatzkräfte arbeiten rund um die Uhr an der Abdichtung des Öllecks. 

Mexiko - Rückschlag im Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko: Ein erster Versuch ist am Samstag gescheitert, das offene Ölbohrloch am Meeresgrund mit der Stahlbetonglocke abzudecken.

In der riesigen Konstruktion bildeten sich Eiskristalle aus Gas und Wasser. Dadurch wurden die Öffnungen verstopft, durch die das Öl kontrolliert abgepumpt werden sollte. Wegen der Verstopfung erhielt die 100 Tonnen schwere Glocke zu starken Auftrieb.

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Die Einsatzkräfte hätten die Konstruktion daher wieder angehoben und 180 Meter seitlich platziert, teilte der Betriebsvorstand des Mineralölkonzerns BP, Doug Suttles, mit. “Was wir versucht haben, hat nicht funktioniert“, sagte Suttles. Es werde nun mindestens bis Montag dauern, bis eine Entscheidung über das weitere Vorgehen getroffen werde.

Aus den Lecks am Meeresgrund strömen täglich rund 800.000 Liter Öl, seit die von BP genutzte Bohrplattform “Deep Water Horizon“ am 22. April bei einer Explosion zerstört wurde. Dabei kamen elf Arbeiter ums Leben. Ursache des folgenschweren Unglücks 80 Kilometer vor der Küste von Louisiana war offenbar eine Methangasblase und eine Serie von Pannen.

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Unterdessen wurden an den weißen Sandstränden der vor Alabama gelegenen Dauphin-Insel erste Teerklumpen angespült. Die Substanz stamme wahrscheinlich von der zerstörten Bohrplattform, teilte die Küstenwacht mit. Einsatzkräfte fuhren in Schlauchbooten die Küste entlang, um die Teerklumpen einzusammeln.

dapd

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