Puppen bewachen Knast: Häftlinge flüchten

Buenos Aires - Der Sparzwang treibt immer seltsamere Blüten. In einem argentinischen Gefängnis sind mehrere Wachtürme lediglich mit Puppen besetzt gewesen. Die Häftlinge hat es gefreut.

"Wir haben die Puppe aus einem Ball und einer Mütze gemacht, damit die Gefangenen den Schatten sehen und denken, sie würden bewacht", sagte einer der echten Wächter der Zeitung "Rio Negro" nach einem Bericht von "krone.at". Nur auf zwei der 15 Wachtürme des Gefängnisses hatten offenbar echte Wächter gestanden.

Doch die Knast-Verwaltung hatte die Rechnung ohne die Gefangenen gemacht. Zwei Insassen durchschauten die schlechten Wärterkopien und kletterten über die Steinmauer hinaus in die Freiheit.

Eigentlich gäbe es in dem Gefängnis auch Videokameras, um die Mauer zu überwachen. Doch die funktionierten vielfach nicht mehr, sagte der lokale Polizeichef Juan Carlos Lepen nach dem Bericht.

mm/tz 

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