Polen: Acht Tote und 50 Verletzte bei Gewittern

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Sechs Tote und 50 Verletzte: Das ist die traurige Bilanz der schweren Gewitter in Polen .

Warschau - Heftige Gewitterstürme haben in Polen nach Medienberichten am Donnerstagabend mindestens acht Menschen in den Tod gerissen.

Sie wurden zumeist von umstürzenden Bäumen erschlagen, wie der Nachrichtenkanal TVN24 meldete. Ein Mann kam beim Kentern seines Bootes auf einem See ums Leben. Rund 50 Menschen wurden bei den Gewittern verletzt.

Die Feuerwehr sei bislang 4000 Mal ausgerückt, um die Schäden zu beheben, sagte Feuerwehrsprecher Pawel Fratczak dem polnischen Rundfunk. Am schlimmsten hatte der Sturm am Donnerstagabend in Niederschlesien im Südwesten des Landes gewütet, wo mindestens drei Menschen ums Leben kamen.

Wie die Feuerwehr berichtete, beschädigte der Sturmwind hunderte Stromleitungen und entwurzelte hunderte von Bäumen. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Zahlreiche Häuser wurden abgedeckt. Die Einwohner von Legnica, Lodz sowie von mehreren anderen kleineren Ortschaften hatten keinen Strom.

In der Nacht zu Freitag regnete es auch in Warschau stark. Wind und Regen verursachten große Schäden, in der Hauptstadt gab es bislang aber keine Verletzten.

dpa

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