Mindestens vier Tote nach Lawinenunglück - Arzt starb nach Rettung

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In der Schweiz sind bei einem Lawinenunglück am Sonntag mindestens drei Menschen ums Leben gekommen

Bern - In der Schweiz sind bei einem Lawinenunglück am Sonntag vier Menschen ums Leben gekommen. Sechs Verletzte kamen in Krankenhäuser. Die Bergung verlief problematisch.

Bei einem Lawinenunglück im Berner Oberland sind vier Menschen ums Leben gekommen. Der Tod von zwei Tourenfahrern und einem Arzt der Rettungsflugwacht wurde am Sonntagabend gemeldet. Eine vierte Person erlag über Nacht ihren schweren Verletzungen, wie die Berner Kantonspolizei am Montag mitteilte.

Demnach wurden noch mindestens drei Menschen vermisst. Die Lawine hatte im Gebiet Chummli im Diemtigtal mehrere Tourenskifahrer erfasst. Kurz nachdem die Schweizer Rettungsflugwacht (Rega) einen Notfallarzt eingeflogen hatte, löste sich eine zweite Lawine und verschüttete den Mediziner und weitere Menschen. Das darauf folgende Großaufgebot an Rettungskräften barg acht Verletzte. Sie wurden in teilweise kritischem Zustand in Krankenhäuser gebracht. Ein Opfer wurde bereits am Unglücksort tot aufgefunden.

Im Laufe des Sonntags starben zwei der Schwerverletzten im Krankenhaus, darunter der Rega-Arzt. Es ist das erste Mal in der Geschichte der Schweizer Rettungsflugwacht, dass ein Mitglied bei einem Lawineneinsatz ums Leben kam.

dpa

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