Mehr als 1000 Tote auf Sumatra befürchtet

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Mehr als 1000 Tote aus Sumatra befürchtet.

Jakarta - Die indonesische Gesundheitsministerin Siti Fadilah Supari befürchtet nach den schweren Erdbeben vor Sumatra mehr als 1000 Todesopfer.

Die Schäden könnten noch schlimmer sein als in Yogyakarta, wo ein Beben 2006 mehr als 5800 Menschen in den Tod riss, sagte sie Reportern. Damals waren 150.000 Häuser eingestürzt. Die Katastrophenbehörden in der Region Padang sprachen am Donnerstagmorgen von rund 200 Toten. Hunderte Menschen wurden aber noch unter den Trümmern vermutet.

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Es war schwierig, einen Überblick über die Schäden zu bekommen. Viele Zufahrtsstraßen zu der Stadt mit 900.000 Einwohnern waren nach dem Erdbeben von Erdrutschen zugeschüttet und unpassierbar, berichteten lokale Rettungsdienste. Die Telefonverbindungen waren zum Teil unterbrochen. Der Flughafen war am Donnerstag allerdings wieder offen.

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Betroffen waren vor allem die Bezirke Padang Pariaman und Sungai Giringging, wo hunderte Häuser eingestürzt sein sollen. Ein zweites Beben der Stärke 7 erschütterte Sumatra am Donnerstagmorgen. Das Epizentrum lag allerdings weiter südlich als das von Mittwochabend. Aus der näher daran gelegenen Provinz Jambi wurden zunächst keine Schäden gemeldet.

dpa

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