"Maddies" Eltern verurteilen Abdruck neuer Fotos

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Madeleine ist seit knapp 3 Jahren vermisst (undatiertes Archivfoto).

London - Die Eltern des vor knapp drei Jahren in Portugal verschwundenen britischen Mädchens "Maddie" haben am Samstag Abdrucke von angeblichen neuen Fotos ihres Kindes in verschiedenen europäischen Zeitungen verurteilt.

Die Veröffentlichung von Fotos aus einem Bericht der portugiesischen Polizei, die das Kind angeblich in Neuseeland zeigen, seien "unverständlich" und "ärgerlich", teilten die Eltern mit. "Die Enthüllung solcher Informationen in der Öffentlichkeit bringen die Suche nach Madeleine massiv in Gefahr und stellen eine Bedrohung für Zeugen und unschuldige Bürger dar."

Verschiedene Zeitungen hatten in den vergangenen Tagen Bilder, die die heute Siebenjährige zeigen sollen, und Zeugenaussagen aus dem Bericht abgedruckt. Den Eltern sei unklar, "wie diese Aktionen irgend jemandem nutzen". Der Bericht soll neue Erkenntnisse über das Mädchen enthalten, das seit fast drei Jahren als vermisst gilt. Sie verschwand im Mai 2007 aus einer Ferienwohnung in Portugal.

Die Polizei in Neuseeland prüften die Aufnahmen einer Videoüberwachung und leitete sie an die portugiesischen Ermittler weiter. Diese baten die Neuseeländer jedoch nicht um weitere Ermittlungen. In den vergangenen Tagen teilten die Portugiesen mit, es handele sich dabei nicht um "Maddie".

dpa

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