28-Jährige missbraucht

Lange Haftstrafen nach Gruppenvergewaltigung in Wien

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Das Landgericht Wien hat acht Männer zu mehrjährigen Haftstrafen wegen der Gruppenvergewaltigung einer Deutschen verurteilt. Foto: Uli Deck/Symbolbild

Wien (dpa) - In Österreich sind acht Männer zu mehrjährigen Haftstrafen wegen der Gruppenvergewaltigung einer Deutschen verurteilt worden.

Die befreundeten Iraker zwischen 22 und 48 Jahren nutzten laut Gericht den wehrlosen Zustand der betrunkenen Frau aus Niedersachsen zum Jahreswechsel 2015/16 aus. Das Landgericht Wien verurteilte die Asylbewerber zu neun bis 13 Jahren Haft. Ein Mann wurde freigesprochen. Alle kündigten Berufung an.

Nur einer der Angeklagten zeigte Reue und legte ein Geständnis ab. Andere Männer behaupteten, gar nicht dabei gewesen zu sein oder einvernehmlichen Verkehr mit der damals 28-Jährigen gehabt zu haben. An der Tat der befreundeten und teils auch verwandten Männer bestand aufgrund der DNA-Spuren aber kein Zweifel. Die Männer, darunter ein verheirateter Vater und sein Sohn, hatten auch Selfies mit dem Opfer gemacht. Ihre starke Alkoholisierung trübte laut einem Gutachter die Zurechnungsfähigkeit der Männer jedenfalls nicht.

Die Frau war an Silvester 2015 in eine Wohnung in Wien gebracht worden, in der die Männer sie nacheinander sexuell missbrauchten. Sie wachte schließlich am Neujahrsmorgen nackt auf und wurde noch zu einer Bushaltestelle begleitet. Passanten halfen der weinenden Frau. Das schwer traumatisierte Opfer leidet seither an psychischen Störungen. "Ich habe an nichts mehr Freude", wurde sie zitiert.

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