Kopenhagener Meerjungfrau aufs Skelett abgemagert

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Ganz schon abgemagert: Die Kleine Meerjungfrau in Kopenhagen.

Kopenhagen - Die Kleine Meerjungfrau ist überraschend und bis aufs Skelett abgemagert nach Kopenhagen zurückgekehrt. So sah es jedenfalls für Spaziergänger zum 1. April am Langeliniekai aus.

Wo seit 1913 die Bronzestatue aus dem Märchen von Hans Christian Andersen zu bewundern war, saß nun ein menschliches Knochengerüst. Die Originalfigur aus Bronze war eine Woche zuvor Richtung China verschwunden, wo sie ein halbes Jahr lang auf der EXPO 2010 in Shanghai zu sehen sein soll.

Den mageren Ersatz platzierten Mitarbeiter des Naturhistorischen Museums auf einem Papp-Felsen. Wie es sich für einen ordentlichen Aprilscherz gehört, verschickten sie gleichzeitig eine Presseerklärung an Ritzau, Dänemarks Nachrichtenagentur: “Das Skelett gehört zur Art hydronymphus pesci (Nymphenfisch), die Ende des 17. Jahrhunderts ausgestorben ist.“

Es sei eine der größten Kostbarkeiten des Naturhistorischen Museums, und aus der Königlichen Kunstkammer übernommen worden. Dass das Skelett nach wenigen Stunden wieder verschwand hatte praktische Gründe: Der Papp-“Fels“ hätte Regen nicht standgehalten. Über Ostern ist das Nymphenskelett im Museum zu besichtigen.

dpa

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