Knochen in Keller bei Wien entdeckt: Vermisstes Mädchen tot

Wien/Pulkau - Knochen und Zähne eines jahrelang vermissten Mädchens aus Österreich sind in einem Keller bei Wien entdeckt worden. Die damals 16-Jährige war 2006 spurlos aus Pulkau in Niederösterreich verschwunden.

Die Gerichtsmedizin habe die Leichenteile der Vermissten zuordnen können, bestätigte die Polizei in Niederösterreich am Freitagabend. Es gebe bisher aber weder einen Hinweis auf die Todesursache noch einen Verdächtigen, sagte Ernst Geiger vom Bundeskriminalamt dem österreichischen Rundfunk ORF. Es sei jedoch von einer Gewalttat auszugehen.

Nachbarn hatten die menschlichen Überreste durch Zufall entdeckt, als sie einen Ball suchten, der beim Spielen mit einem Hund auf das Grundstück geraten war. Das Anwesen liegt wenige Kilometer vom Heimatort der Vermissten, rund 70 Kilometer nordwestlich von Wien, entfernt.

Der 50-jährige Besitzer des Kellers, ein früherer Bekannter des Mädchens, wurde am Freitag in Wien verhaftet. Er bestreitet jeden Zusammenhang mit dem Tod der Jugendlichen. Der Mann war bereits früher vernommen worden, hatte jedoch nie als Verdächtiger gegolten.

dpa

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