Mann greift Kinder an und verbrennt sich selbst

Peking - Schon wieder hat ein Mann in China einen Kindergarten angegriffen. Der Mann ging mit einem Hammer auf die Jungen und Mädchen los. Anschließend zündete er sich an.

Fünf Jungen und Mädchen hat der Mann mit dem Hammer verletzt. Anschließend übergoss er sich mit Benzin und zündete sich an. Der Vorfall in der ostchinesischen Provinz Shandong war bereits der fünfte dieser Art innerhalb einer Woche.

Bei dem Attentäter handelte es sich laut einer Meldung der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua um einen Landwirt aus der Gegend.

Mit einem Moped durchbrach er das Eingangstor des Kindergartens in Weifang, schlug auf einen Erzieher ein, der sich ihm in den Weg stellte und griff dann die Kinder an. Anschließend packte der Mann zwei Kinder, bevor er sich selbst verbrannte. Den Erziehern gelang es gerade noch rechtzeitig, die beiden Kinder wegzuziehen und in Sicherheit zu bringen. Der Angreifer kam ums Leben, die Verletzungen der Kinder wurden als nicht lebensgefährlich beschrieben.

Erst am Donnerstag hatte ein 47-jähriger Arbeitsloser in einem Kindergarten 29 Kinder im Alter von vier bis fünf Jahren niedergestochen, fünf davon erlitten lebensgefährliche Verletzungen.

dapd

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