Insel Sulawesi betroffen

Erdbeben in Indonesien: Behörden warnen vor Tsunami

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Verkehrschaos nach dem Erdbeben: In Indonesien ist es erneut zu einer Naturkatastrophe gekommen.

In Indonesien hat es ein heftiges Erdbeben gegeben. Nun droht ein Tsunami. Alle Infos zur Naturkatastrophe und den Folgen.

Jakarta - In Indonesien hat es ein Erdbeben der Stärke 6,8 gegeben. Eine kurzzeitig verhängte Tsunami-Warnung hob die Meteorologiebehörde am Freitag wieder auf. Das Beben ereignete sich demnach in etwa zehn Kilometern Tiefe nahe der Insel Sulawesi. Berichte über Schäden lagen zunächst nicht vor.

Indonesien: Stadt Palu in Zentralsulawesi besonders stark betroffen

Besonders stark spürten die Einwohner der Stadt Palu in Zentralsulawesi das Beben. „Einwohner gerieten in Panik und liefen aus ihren Häusern“, sagte der Sprecher des nationalen Katastrophenschutzes Sutopo Nugroho. Die Menschen seien gewarnt worden, sich nicht in Küstennähe oder an Flüssen aufzuhalten.

Ende September hatten ein Erdbeben und ein Tsunami in Palu mehr als 2.000 Menschen getötet.

Indonesien: Tsunami-Welle erschütterte

In den vergangenen Monaten war es in Chile und auf der indonesischen Insel Lombok ebenfalls zu Erdbeben gekommen. Ein Video zeigt, wie ein Konzert von einer Tsunami-Welle überschwemmt wird.

Auch am Mittelmeer könnten Tsunamis immer wahrscheinlicher werden, wie aus neusten Studien-Erkenntnissen hervorgeht.

Der Osten Indonesiens ist am Montag (24. Juni 2019) von einem Beben der Stärke 7,3 erschüttert worden.

dpa

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