Mindestens zehn Verletzte

Hurrikan "Barbara" kostet drei Menschenleben

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Ein Mann versucht sein Auto aus den Fluten zu retten

Mexiko-Stadt - An der mexikanischen Pazifikküste fordert der erste Hurrikan der Saison drei Menschenleben. Zahlreiche Häuser wurden zerstört. Über 2000 Menschen suchen Schutz in Notunterkünften.

Der erste Hurrikan der Saison hat im Süden Mexikos schwere Schäden angerichtet. Drei Menschen kamen ums Leben, mindestens zehn weitere wurden verletzt. Mehrere Ortschaften in den Bundesstaaten Oaxaca und Chiapas wurden überschwemmt. Im Landesinneren verlor „Barbara“ an Kraft und zog am Donnerstag als tropischer Sturm weiter nach Veracruz im Osten des Landes.

Aus dem Fluss El Chapulín in Oaxaca wurde ein Toter geborgen, wie der örtliche Zivilschutz mitteilte. Damit stieg die Zahl der Todesopfer auf drei. Bereits am Mittwoch ertrank nahe der Stadt Salina Cruz ein Surfer aus den USA. In der Stadt Pinotepa Nacional wurde ein junger Mann von einem Sturzbach mitgerissen und kam dabei ums Leben.

Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometer pro Stunde

Kurz zuvor war der Hurrikan „Barbara“ im Nachbarstaat Chiapas auf Land getroffen. Die Zivilschutzbehörde des Bundesstaats meldete heftige Regenfälle und Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometer pro Stunde. Über 2300 Menschen suchten Schutz in Notunterkünften, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte.

Unterdessen gab es widersprüchliche Berichte über mehrere vermisste Fischer in Oaxaca. Zu mindestens zwölf Männern, die am Montag mit ihren Booten zum Fischen aufs Meer gefahren waren, sei der Kontakt abgebrochen, meldete unter anderem die Zeitung „El Universal“ unter Berufung auf den Bürgermeister der Ortschaft San Pedro Tapanatepec. Ein Sprecher des Zivilschutzes sagte der Nachrichtenagentur dpa hingegen, niemand würde vermisst.

Rund 100 Häuser von den Sturzfluten zum Teil schwer beschädigt

Starker Regen und heftiger Wind zerstörten in Oaxaca und Chiapas zahlreiche Felder. In der Ortschaft Cachimbo wurden rund 400 Menschen von den Wassermassen eingeschlossen, wie die „El Universal“ unter Berufung auf die Bürgermeisterin der Kreisstadt San Francisco del Mar, Olivia Matus, meldete.

Rund 100 Häuser seien von den Sturzfluten zum Teil schwer beschädigt worden. Auch in weiteren Orten der Region wurden Häuser und Straßen überschwemmt.

„Barbara“ ist der erste Hurrikan der aktuellen Saison, die für die Pazifikregion am 15. Mai begonnen hatte. Meteorologen rechnen bis Ende November mit mindestens sieben weiteren Hurrikans in der Region.

dpa

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