Haus komplett zerstört - 440 Tonnen Schutt und Trümmer

Gasexplosion tötet fünf Menschen

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Die Feuerwehr kämpfte auch mehrere Stunden nach der Explosion am Morgen noch mit mehreren Brandherden.

Fünf Tote und rund 440 Tonnen Schutt und Trümmer sind die Bilanz einer verheerenden Gasexplosion, die ein Wohnhaus in der niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten völlig zerstört hat.

Feuerwehr, Rettungskräfte und Polizei waren fast 24 Stunden mit bis zu 1.000 Mann im Einsatz. Das nach der Explosion am Donnerstag um 08.00 Uhr ausgebrochene Feuer wurde nach offiziellen Angaben erst am Freitagmorgen um 04.45 Uhr gelöscht, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA meldete.

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Die Unglücksstelle wurde nach Angaben des Einsatzleiters der Feuerwehr “bis zum letzten Ziegel“ durchkämmt, um sicherzustellen, dass neben den vermissten und geborgenen Personen keine weiteren Personen in dem riesigen Schuttkegel verschüttet waren.

Die Identität der Toten war auch am Freitag zunächst noch unklar, hieß es bei APA. In dem Haus habe ein älteres Ehepaar, dessen Tochter sowie eine Enkeltochter gewohnt. Auch der Lebensgefährte der Tochter, ein Nigerianer, wurde in dem Haus vermutet.

Die Ursache der verheerenden Explosion, die auch umliegende Häuser beschädigte, war zunächst unklar. Ermittler und Behördenvertreter äußerten sich nicht zu Spekulationen über einen möglichen Zusammenhang mit einem Stromausfall am Mittwochabend.

440 Tonnen Schutt und Trümmer wurden APA zufolge abtransportiert. Brandtechniker von Bundes- und Landeskriminalamt nahmen am Freitag Ermittlungen auf, hieß es weiter.

dpa

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