Fregatte "Brandenburg" begleitet Frachter

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Die Bundeswehr-Fregatte „Brandenburg“ begleitet die freigelassene „Hansa Stavanger“.

Mombasa - Die aus der Gewalt von Piraten freigekommene “Hansa Stavanger“ wird nach Ende des viermonatigen Geiseldramas von der Fregatte “Brandenburg“ nach Mombasa in Kenia begleitet.

Das teilte die Bundeswehr auf ihrer Webseite am Dienstag mit. Nach 120 Tagen hatten somalische Seeräuber die “Hansa Stavanger“ am Montagabend nach Zahlung eines Millionen-Lösegelds verlassen. Daraufhin habe der Frachter zunächst Kurs auf die in der Nähe wartende Fregatte “Rheinland-Pfalz“ genommen, teilte der Kapitän der “Hansa Stavanger“ den Angaben zufolge mit.

“Seit 20.45 Uhr befand sich neben der Fregatte Rheinland-Pfalz auch die Fregatte Brandenburg vor Ort“, heißt es. Unmittelbar nach Abzug der Piraten hätten die Kriegsschiffe Soldaten auf den Frachter geschickt, die medizinische Versorgung anboten und Lebensmittel brachten. “Alle Besatzungsmitglieder wurden untersucht und sind wohlauf. Es gibt keine Verletzten und keine medizinische Notlage.“

An Bord der “Hansa Stavanger“ befänden sich größere Mengen Patronenhülsen und Blindgänger, teilte die Marine weiter mit. Feldjäger unterstützten die Polizei und sicherten an Bord Spuren. “Diese können zu einem späteren Zeitpunkt für eine Strafverfolgung genutzt werden“, heißt es. Die Bundeswehr habe das Containerschiff und ihre Besatzung seit Beginn der Geiselnahme Anfang April “permanent mit mindestens einem Schiff und einem Seefernaufklärer der Marine beschattet“.

dpa

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