Frau 40 Stunden nach Erdbeben lebend gefunden

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Bei den Bergungsarbeiten auf Sumatra werden nur noch selten Überlebende gefunden.

Padang - Mehr als 40 Stunden nach dem verheerenden Erdbeben auf Sumatra haben die Rettungskräfte am Freitag eine junge Frau lebend geborgen.

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Die 19-Jährige wurde unter den Trümmern ihrer Sprachschule gefunden. Ihr gehe es gut, sagte eine Krankenschwester. Die erfolgreiche Rettung schürte die Hoffnung, dass in einem Wettlauf gegen die Zeit noch weitere Verschüttete lebend geborgen werden können. Das Beben von Mittwoch hat nach Angaben der indonesischen Behörden 715 Menschen das Leben gekostet, die Vereinten Nationen gehen von mindestens 1.100 Toten aus. Mehr als 2.000 Menschen wurden verletzt.

Zweites Beben in Sumatra

Zweites Erdbeben auf Sumatra

Im Erdbebengebiet auf Sumatra haben die örtlichen Helfer und Rettungskräfte am Freitag immer mehr Unterstützung auch aus dem Ausland erhalten. Flugzeuge brachten Ärzte, Sanitäter, Suchhunde-Teams und tonnenweise Hilfsgüter. Die Suche nach Überlebenden in den Trümmern der eingestürzten Häuser war aber ein Wettlauf gegen die Zeit: Nur selten werden noch Überlebende gerettet, meist konnten nur Leichen geborgen werden.

ap

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