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Horrornacht beim Campen - keine Spur von Vergewaltiger

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Der Polizei fehlt nach der Vergewaltigung einer Camperin in Bonn fehlt noch eine entscheidende Spur.

Troisdorf - Ein Paar will in der idyllisch gelegenen Siegaue bei Bonn zelten. Aber die Nacht wird zum Horror: Ein Unbekannter schleicht sich an das Zelt, bedroht die beiden mit einer Art Machete, vergewaltigt die Frau und verschwindet. Von ihm fehlt jede Spur.

Nach der Vergewaltigung einer jungen Camperin am Wochenende in der Nähe von Bonn fehlt den Ermittlern noch eine heiße Spur. "Es gibt keine Festnahme bislang", sagte ein Sprecher der Polizei am Dienstag.

Sie gehe etwa 50 Hinweisen nach, die Beamten seien entsprechend mit Teams unterwegs. Die Bonner Polizei bildete eine Ermittlungsgruppe. Nach WDR-Informationen stellten die Fahnder auch DNA-Material des Täters sicher. Experten fertigten nach den detailgenauen Beschreibungen der beiden Opfer ein Phantombild an. Bis zum Mittag veröffentlichte die Polizei keine weiteren Details zur Tatnacht oder dem gesuchten Mann.

Die 23-Jährige und ihr Freund waren in der Nacht zum Sonntag auf einer Wiese in der Siegaue nahe der Bonner Stadtgrenze überfallen worden. Ihr Zelt hatten die beiden unterhalb der Landstraße 269 in der Nähe der Siegfähre aufgestellt.

Der unbekannte Mann habe sich um kurz nach Mitternacht an das Zelt herangeschlichen und die beiden zunächst aufgefordert, ihre Wertgegenstände auszuhändigen. "Danach forderte er die 23-jährige Frau auf, mit nach draußen zu kommen, wo er sich an ihr verging", sagte ein Polizeisprecher. Das Paar bedrohte er mit einem machetenähnlichen größeren Messer, bevor er die Flucht Richtung Rhein ergriff. Die Ermittler nannten nicht alle Details der vom Paar geschilderten Tat.

Der 26 Jahre alte Freund wurde laut der Fahnder ebenfalls von dem Mann massiv bedroht. Nach dessen Flucht alarmierte er Polizei und Rettungskräfte. Bei der Fahndung nach dem Täter setzte die Polizei am Sonntag auch einen Hubschrauber und einen Spürhund ein - erfolglos. Die beiden schwer betroffenen Opfer werden seelsorgerisch betreut. - dpa

Pressemitteilung

Phantombild

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