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Elon Musk will Internationale Raumstation nach Russland-Drohung vor „unkontrolliertem Absturz“ retten

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Von: Nadja Pohr

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Elon Musk bei einer Preisverleihung des Axel Springer Awards
Elon Musk, Chef der Weltraumfirma SpaceX und Tesla-CEO, würde die ISS vor einem Absturz retten. © Britta Pedersen/dpa

Elon Musk reagierte auf die Warnung Russlands an die USA, dass die gemeinsame Mission auf der Internationalen Raumstation gefährdet sei. Er würde sie mit SpaceX retten.

Hawthorne - Der Ukraine-Krieg forderte bereits viele Opfer. Während auf der Erde die Situation längst eskaliert ist, herrscht weit weg in unserem Sonnensystem noch Frieden zwischen den Nationen. Auf der Internationalen Raumstation (ISS) arbeiten derzeit vier amerikanische Astronauten und zwei russische Kosmonauten zusammen.

Die Weltall-Kooperation der USA mit Russland beginnt jedoch zunehmend zu bröckeln, denn Russlands Angriff auf die Ukraine kann schwere Folgen im Weltraum haben (BW24* berichtete). Mitglieder des US-Kongresses haben bereits erste Bedenken geäußert. Nun sprach Dmitri Rogosin, Leiter der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, eine Warnung aus und ausgerechnet Elon Musk entpuppt sich als Retter.

Elon Musk will Internationale Raumstation retten

Dmitri Rogosin stellte auf Twitter eine Frage in den Raum, die sich auch als Drohung lesen lässt. An US-Präsident Joe Biden gerichtet schreibt er: „Sollten Sie die Zusammenarbeit verweigern, wer wird dann die ISS vor einem möglicherweise unkontrollierten Absteigen aus der Umlaufbahn und einem Absturz auf amerikanisches oder europäisches Territorium bewahren?“ Daraufhin reagiert Unternehmer Elon Musk prompt mit einer kurzen Antwort: „SpaceX“.

Elon Musk, der das Raumfahrtunternehmen SpaceX gründete, würde die ISS im Falle eines „unkontrollierten Absturzes“ also retten. Dies bestätigte er auch nochmal gegenüber einem anderen Twitter-Nutzer, der zum richtigen Verständnis nachgehakt hatte. Musk unterstützt mit SpaceX bereits die Ukraine und stellt seinen Satelliten-Internetdienst „Starlink“ zur Verfügung.

Elon Musk schockiert zuletzt mit politischer Äußerung

Als Tesla-Boss Elon Musk sich zuletzt zu einem politischen Thema äußerte, konnte er damit nicht gerade überzeugen: Er verglich den kanadischen Premier mit Adolf Hitler* auf Twitter. Dies löste eine Welle der Entrüstung im Netz aus und viele Nutzer forderten daraufhin zum Boykott von Musks Unternehmen auf. Nun könnte der Multimilliardär allerdings zum Helden werden.

Die NASA kündigte zuvor bereits an, dass der laufende Stationsbetrieb fortgesetzt werde. „Dazu zählen auch die Bemühungen, die Besatzung zum orbitalen Außenposten zu fliegen und sie sicher zur Erde zurückzubringen“, erklärte ein NASA-Sprecher. Im Rest der Welt kündigen derweil viele Unternehmen die Zusammenarbeit mit Russland. Unter anderem ändert der Europapark den Namen der „Blue Fire“-Achterbahn*. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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