Elektroautomarkt

Tesla-Chef regt sich über Deutschland auf: „Irgendwann dürfen wir gar nichts mehr“

Tesla-Chef besucht Fabrik-Baustelle in Grünheide
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Elon Musk, Tesla-Chef, steht auf der Baustelle der Tesla Fabrik und winkt.

Tesla-Gründer Elon Musk hat ein Problem mit der deutschen Bürokratie. Die Vorschriften sind ihm zu umständlich und zu kompliziert.

Berlin - Tesla-Chef Elon Musk spricht sich gegen die deutsche Bürokratie aus. Auslöser dafür war ein Besuch im neuen Werk in Deutschland. (*tz.de berichtete) Mit dem Werk in Berlin-Grünheide möchte er den europäischen Markt für E-Autos erobern. Doch das ist nicht so einfach.

Denn in Deutschland sind die Regeln für Bauvorhaben und Produktionsstätten grundlegend anders als in den USA - und meist auch strenger. „Ich finde, es dürfte etwas weniger Bürokratie sein. Das wäre besser“, sagte Musk nun zu „ntv“.

Tesla-Chef Elon Musk fremdelt mit Verfahren in Deutschland

Der Tesla-Chef liefert auch gleich Lösungsvorschläge, um des Bürokratie-Monstrums in Deutschland Herr zu werden. Die Vorschriften sollten ein Verfallsdatum haben, fordert Elon Musk. Je länger eine Gesellschaft bestehe, desto mehr Vorschriften würden sich ansammeln. Man sollte sie nach einer gewissen Zeit wieder abschaffen, sagt der Tesla-Chef. „Sonst darf man irgendwann gar nichts mehr.“

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Elon Musk über langsame Prozesse in Deutschland* beschwert. So kritisierte er bereits im April langwierige Genehmigungsverfahren in der Bundesrepublik. Dabei stünden diese  „im direkten Gegensatz zu der für die Bekämpfung des Klimawandels notwendigen Dringlichkeit.“

Tesla-Chef hofft auf Produktion des Kompakt-SUV Model Y noch 2021

Wann die Produktion des Tesla Model Y in Berlin-Grünheide starten wird, ist derzeit noch unklar. Auch aufgrund zahlreicher Verzögerungen bei der Fertigstellung der Giga-Fabrik. „Wir können die Autos erst bauen, wenn alle Teile da sind. Wir können kein Auto ausliefern, das nur zu 99 Prozent fertig ist“, so Elon Musk. Daher sei es auch schwierig, dem Prozess ein genaues Datum zuzuschreiben. Tesla musste die Produktion des Model Y* schon nach hinten verschieben. *tz.de ist ein Angebot der IPPEN.MEDIA.

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