Drohendes Hochwasser: 1000 Familien evakuiert

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2006 hatte Hochwasser große Teile Thailands heimgesucht.

Bangkok - Rund 1000 Familien mussten am Montag in Thailands Hauptstadt Bangkok wegen drohender Überschwemmungen in Sicherheit gebracht werden. Betroffen waren Menschen in den  Stadtteilen entlang des Flusses Chao Phraya.

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Der Wasserpegel stand am Montag rund zwei Meter über normal. Die Flutbarrieren sind etwa 2,50 Meter hoch. Schwere Monsunregen im Nordosten und in Zentralthailand haben den Chao Phraya gefährlich anschwellen lassen.

Die Behörden mussten mehrere Schleusen nördlich von Bangkok öffnen, weil der Wasserdruck auf die Staumauern zu groß geworden war. Die Flutwelle walzt durch das Flussbett am westlichen Rand der Millionenmetropole. Zusätzlicher Druck bildet sich durch die hohen Flutstände im Golf von Thailand, die Wasser in die Mündung des Flusses drücken. Wenn dazu in den nächsten Tagen weitere heftige Regenfälle kommen, könnten die Dämme brechen, warnen Meteorologen. Die Monsunregen waren die heftigsten seit Jahrzehnten.

Mehr als ein Drittel der 77 Provinzen stehen teilweise unter Wasser. 2,4 Millionen Menschen sind betroffen, 38 ertranken. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva schätzte den Schaden bei Ackerflächen und Infrastruktur und durch Ernteausfälle auf zehn Milliarden Baht (240 Millionen Euro).

dpa

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