Afghanistan: Vier Zivilisten bei Selbstmordanschlag getötet

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Drei Zivilpersonen wurden in Afghanistan bei einem Anschlag auf NATO-Truppen getötet.

Kandahar - Bei einem Selbstmordanschlag auf einen NATO- Konvoi sind am Montag in der südafghanischen Provinz Kandahar mindestens vier afghanische Zivilisten getötet worden.

Der Attentäter habe sein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug im Distrikt Daman in den Konvoi gesteuert, sagte Kandahars Vize-Polizeichef Fasel Ahmad Schersad. Zu dem Anschlag sei es in der Nähe des Flughafens gekommen, auf dem die NATO-geführte Internationale Schutztruppe ISAF ihre zweitgrößte Militärbasis in Afghanistan unterhält.

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Ein ISAF-Sprecher in Kabul bestätigte den Anschlag, machte aber keine Angaben zu möglichen Opfern unter den Soldaten. Das Innenministerium teilte mit, “vier unserer unschuldigen Zivilisten“ seien getötet worden, ein weiterer Zivilist sei verletzt worden. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Die Taliban haben in den vergangenen Jahren etliche Selbstmordanschläge verübt.

dpa

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