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Corona: Merkel verrät, wo sie im Sommer Urlaub machen will - Gardasee-Gemeinde: „Unser Ort ist immun“

Sommerurlaub in Coronavirus-Zeiten: Auch die Kanzlerin muss umplanen. Nun verriet Angela Merkel, wo sie in diesem Sommer Ferien machen will. 

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Update vom 6. Juni, 8.50 Uhr: Der Gardasee in Italien zählt wohl auch zu den beliebtesten Reisezielen für deutsche Touristen. Ein Ort am Seeufer will wohl auch in Zeiten von Corona nicht auf den Tourismus verzichten und wirbt jetzt um potenzielle Urlauber. „Die Besucher können sich hier absolut sicher fühlen. Wir hatten hier nur einen einzigen Corona-Fall“, sagte Antonio Martinelli, der Bürgermeister der Kommune Limone sul Garda. „Unser Ort ist immun.“ Hotels und touristische Attraktionen werden nun nach und nach wieder in Betrieb gehen und Urlauber müssten auch am Strand und im Restaurant keinen Mund-Nase-Schutz tragen, ein Sicherheitsabstand zu anderen Touristen gelte jedoch immer noch. 

Im letzten Jahr habe der kleine Ort insgesamt 1,3 Millionen Übernachtungen von Touristen gezählt. 70 Prozent davon kamen aus Deutschland. „Wir wollen eine Botschaft an unsere geliebten deutschen Freunde senden, dass wir sie sehnsuchtsvoll erwarten“, sagt Martinelli. Eben diese deutschen Touristen sollen jetzt dazu beitragen, die durch das Coronavirus bis jetzt ins Wasser gefallene Urlaubssaison am Gardasee zumindest teilweise zu retten. „Die Lage ist ruhig, hier gibt - und gab - es nie einen Notstand“, erklärt der Präsident des Touristenkonsortiums Lago di Garda Veneto, Paolo Artelio. Die Hoffnung ruhe nun darauf, dass sich nach Ende der Reisewarnungen am 15. Juni wieder vermehrt deutsche Urlauber auf den Weg nach Norditalien machen. 

Update vom 5. Juni, 14.04 Uhr: Sommerurlaub in Coronavirus-Zeiten: Das Chaos wird immer größer. Auf Mallorca entbrennt ein heftiger Streit um die Öffnung der Clubs.

Update vom 5. Juni, 9.06 Uhr:  Tschechien öffnet nach fast drei Monaten wieder seine Grenze für Bürger aus Deutschland, Österreich und Ungarn. Die Entscheidung tritt bereits ab Freitagmittag um 12.00 Uhr in Kraft, wie das Kabinett am Freitagmorgen auf einer Sondersitzung in Prag beschloss. Ein negativer Corona-Test muss nicht mehr vorgelegt werden. „Wir müssen zur Normalität zurückkehren“, sagte Regierungschef Andrej Babis im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Es sei gut, wenn Touristen aus diesen Ländern wieder Geld in Tschechien ausgäben.

Wegen der Coronavirus-Pandemie hatte Tschechien Mitte März einen weitgehenden Einreisestopp für Ausländer verhängt. Die Grenze zur Slowakei war bereits am Donnerstag geöffnet worden. Ab dem 15. Juni führt die Regierung in Prag für weitere Länder ein abgestuftes Ampel-Modell ein, das diese in Risikogruppen einteilt. Während Bürger aus „grünen“ Ländern wie der Schweiz freie Fahrt bekommen, müssen Reisende aus Frankreich, Italien und Spanien bei der Einreise einen negativen Labortest auf das Coronavirus vorlegen.

In Tschechien gab es bis Freitag 9494 bestätigte Coronavirus-Infektionen, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums hervorgeht. 326 Todesfälle wurden mit der Erkrankung in Verbindung gebracht.

Urlaub trotz Corona: Merkel verrät, wo sie im Sommer Urlaub machen will

Update vom 4. Juni, 19.42 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will ihren Sommerurlaub wegen der Corona-Krise in diesem Jahr in Deutschland verbringen. Auf die Frage, welches Ziel sie für ihren Sommerurlaub habe, sagte Merkel am Donnerstag in der ZDF-Sendung „Was nun, Frau Merkel“ knapp: „Deutschland.“ Konkreter äußerte sich die Kanzlerin nicht. In den vergangenen Jahren gehörten die Insel Ischia im Golf von Neapel oder die Südtiroler Berge zu Merkels beliebten Reisezielen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ehemann im Urlaub (Archivbild).

Update vom 4. Juni, 16.56 Uhr: Tschechien öffnet seine Grenze für Bürger aus Deutschland, Österreich und Ungarn früher als geplant - voraussichtlich bereits ab Samstag. Das sagte Ministerpräsident Andrej Babis der Agentur CTK am Rande eines Besuchs in der Nähe des Kurorts Marienbad. Er habe das Kabinett für Freitagmorgen zu einer Sondersitzung in Prag einberufen, um darüber formal zu entscheiden.

Corona-Krise: Tourismusbeauftragter sieht Chancen für Sommerurlaub in der Türkei

Update vom 4. Juni, 15:32 Uhr: Urlaub außerhalb der EU scheint greifbar zu werden. Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, sagte der dpa: „Wir setzen uns dafür ein, Reisewarnungen auch für Drittstaaten in den nächsten Wochen Schritt für Schritt zurücknehmen zu können. Wenn die Infektionszahlen niedrig sind und es hohe Sicherheitsstandards und Schutzvorkehrungen gibt, sehe ich keinen Grund dafür, eine Reisewarnung aufrechtzuerhalten.“

Die Bundesregierung sei dazu auch mit der Türkei im Gespräch. Eine weitere Bedingung sei, dass es entsprechende Flugverbindungen gebe. Einige Fluggesellschaften hätten dies bereits angekündigt. Noch hat die Bundesregierung nicht entschieden, wie mit Nicht-EU-Ländern umgegangen werden soll. Vor allem die Türkei, das drittbeliebteste Urlaubsland der Deutschen, hofft auf Touristen aus Deutschland.

Übrigens: Nicht nur in der Tourismus-Branche gibt es derzeit viele neue Entwicklungen im Zusammenhang mit Corona. Die Regierung hat am Mittwochabend ein umfangreiches Konjunkturpaket verabschiedet. Kanzlerin Angela Merkel will an diesem Donnerstag ab 19.20 Uhr im ZDF und ab 20.15 Uhr in der ARD Fragen zu dem Maßnahmenpaket beantworten

Urlaub trotz Corona: Mallorca plant „Monster-Projekt“ - doch nichts wird so sein wie bisher

Update vom 4. Juni, 10.18 Uhr: Die „Schinkenstraße“ auf Mallorca (benannt nach einer Schinkenbude ebenda) dürfte allen Ballermann-Kennern ein Begriff sein. Hier befindet sich unter anderem die legendäre Musik-Bar „Bierkönig“ - doch trotz Reise-Lockerungen wird hier im Sommer 2020 nichts so sein wie bisher. Nach Informationen von Bild.de wird es Einlasskontrollen geben; ein „Monster-Projekt“ mit „erheblichem“ Personalaufwand, wie es in dem Bericht heißt.

Hintergrund sind Ängste der Gastronomen vor Corona-Infektionsherden. Demnach auch neu wegen der Pandemie: Restauranttische sollen via App reserviert werden, auch am Pool gilt ein Abstandsgebot von zwei Metern, Hotelzimmer werden bis zur Ankunft eines neues Gastes „versiegelt“ und Menükarten gibt es aktuell nicht mehr. Man muss sich das Speisenangebot via QR-Code aufs Smartphone laden. Bereits vergangenen Sommer wurden die Regeln in der Schinkenstraße verschärft:

Urlaub: Italiens Grenzen sind wieder offen - Reisewarnungen für Deutsche fallen noch im Juni

Update vom 3. Juni, 19.57 Uhr: Wird es doch noch etwas mit dem Sommerurlaub? Am Mittwoch (3. Juni) öffnete bereits Italien seine Grenzen. Nun ist auch im stark vom Coronavirus betroffenen Spanien Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Der umstrittene Notstand wurde zwar zum sechsten Mal um weitere zwei Wochen bis zum 20. Juni verlängert, dann soll jedoch weiterhin gelockert werden.

Am 1. Juli an sollen auch wieder Ausländer in das wichtigste Urlaubsland Europas einreisen dürfen.

Corona-Urlaub: Ist Italien auf Tourismus vorbereitet?

Update vom 3. Juni, 16.37 Uhr: Italien hat seine Grenzen zwar für Urlauber geöffnet, doch noch sind viele Hotels geschlossen. In der bei deutschen Touristen beliebten Region Bozen etwa hätten nach Schätzungen des Hotelier- und Gastwirteverbandes erst maximal 20 Prozent der Betriebe geöffnet. Exakte Zahlen lägen nicht vor, teilte die Landesregierung in Bozen mit. Italien erlaubt seit Mittwoch den Bürgern aus den anderen 26 EU-Ländern sowie aus weiteren Staaten wie Großbritannien oder der Schweiz die freie Einreise.

Update vom 3. Juni, 16.03 Uhr: Urlauber auf Island können sich ab dem 15. Juni direkt bei der Einreise auf das Coronavirus testen lassen. Damit biete man internationalen Touristen eine Alternative zur seit April vorgeschriebenen 14-tägigen Quarantäne nach der Ankunft auf der Nordatlantik-Insel, teilte die isländische Regierung mit.

Sommerurlaub trotz Corona: Maas nimmt Reisewarnungen weitgehend zurück und warnt

Update vom 3. Juni, 10.43: Außenminister Heiko Maas hat ein Statement zum Thema Reisewarnung in Deutschland nach einer Sitzung mit dem Bundeskabinett abgegeben. Die Regierung plane demnach die Reisewarnung in Europa für 31 Staaten ab dem 15. Juni aufzuheben. Auf europäischer Ebene soll es dann individuelle Reisehinweise für einzelne die Länder geben. Die Reisehinweise würden gerade zusammengestellt, sagt Maas. Allerdings bedeute dies nicht automatisch, dass dann touristische Reisen in die Länder in allen Fällen wieder möglich sind. 

Ein spezieller Fall wäre nach seinen Angaben Großbritannien. Hier gelte noch eine 14-tägige Quarantäne für Einreisende, und zwar über den 15. Juni hinaus. Auch in Spanien würden die Ausgangssperren noch bis zum 21. Juni verlängert werden.    

Heiko Maas mahnt bei allen Lockerungen zur Vorsicht. Eine weitere Rückholaktion der Bundesregierung von Urlaubern aus dem Ausland wird es in diesem Sommer nicht geben, betont Maas.  

Die Aufhebung der Reisewarnung umfasst demnach für neben den 26 Mitgliedern der Europäischen Union auch für Großbritannien und die vier Staaten des Schengenraums, die nicht Mitglied in der EU sind: Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein. 

Sommerurlaub trotz Corona: Italien öffnet seine Grenzen für Touristen

Update vom 3. Juni, 9.30 Uhr: Es ist ein besonderer Moment: Italien öffnet seit heute Morgen* seine Grenzen wieder für Urlauber. Nach drei Monaten dürfen Menschen aus den anderen 26 EU-Ländern sowie wie Großbritannien, Norwegen und der Schweiz einreisen. Eine Virus-Quarantäne von zwei Wochen entfällt. Vorher durften Ausländer nur mit triftigem Grund, wie etwa Arbeit, einreisen. Außerdem dürfen auf die Italiener wieder im Land zwischen den 20 Regionen hin- und herfahren.

Sommerurlaub in Europa: Fällt die Reisewarnung früher?

Update vom 2. Juni, 14.20 Uhr: Der Weg für Sommerurlaub in Europa ist frei, und zwar deutlich früher als gedacht. „Wir bereiten für das Kabinett morgen einen Beschluss vor, der zurzeit noch innerhalb der Regierung abgestimmt wird“, erklärte Außenminister Heiko Maas (SPD) an diesem Dienstag in Berlin.

Konkret sollen die Reisewarnungen für die Europäische Union und angrenzende Staaten durch Reisehinweise ersetzt werden. 

Diese sollen deutschen Bürgern dabei helfen, wo und ob sie ihren Sommerurlaub in Corona-Zeiten kurzfristig planen wollen. Zu Beginn der Coronavirus-Pandemie hatte Maas noch keine Hoffnungen auf Urlaub in diesem Sommer gemacht.

Deutscher Außenminister: Heiko Maas von der SPD.

Sommerurlaub: Massen-Party auf Sylt - Polizei schreitet ein

Update vom 2. Juni, 12 Uhr: Das Corona-Spektakel von Kampen: Nach einer Massen-Party am Strand des Sylter Nobel-Ortes, bei der Covid-19-Schutzmaßnahmen im großen Stil missachtet worden sein sollen, greift die Polizei nun hart durch. 

So wurde „der Weg zur Buhne16 ab dem Radweg-Inselbahntrasse gesperrt. Aufgrund des zunehmenden Andrangs am Strand und der Buhne 16 erfolgt dies auf polizeiliche Anweisung“, teilte die Stadt Kampen auf ihren Social-Media-Kanälen mit.

Dem Posting waren Hashtags wie #überfüllt oder #mindestabstand angehängt. Nach Polizeiangaben hatten sich im Bereich um das bekannte Strandbistro am Pfingstwochenende bis zu 3500 Menschen zusammengefunden und teils in großen Gruppen miteinander gefeiert und flaniert.

Touristen berichteten laut Focus Online davon, dass die Polizei und Securitys mit dem riesigen Ansturm überfordert gewesen seien. Jetzt greifen die Behörden durch.

Sommerurlaub trotz Corona: Massen-Party in Kampen auf Sylt polarisiert 

Update, 1. Juni, 13.12 Uhr: Im Sylter Nobelkurort Kampen kam es am Pfingstwochenende zu mehreren Verstößen gegen die Corona-Maßnahmen. Vor allem der Bereich der „Buhne 16“ soll betroffen gewesen sein. Eine Sylt-Touristin, die das Lokal am Samstag (30. Mai) besucht hatte, erzählte Focus.de von einem ausufernden Geschehen und unaufmerksamen Sicherheitsleuten. 

„Das Thema Corona-Maßnahmen“ sei an diesem Pfingstwochenende und auch die Tage davor „ein Witz“ gewesen. „Mindestabstand gab es nicht, die Zwei-Haushalte-Regel auch nicht – das war alles egal.“ Den Strand bezeichnet sie als „bumsvoll“, die Leute wären dort in 20er-Gruppen beisammengesessen, hätten zusammen getrunken und gefeiert.

Als einzige Einschränkung nahm sie wahr, dass das Nobellokal „Buhne 16“ nur eine begrenzte Personenanzahl hereingelassen habe. In ihren Augen war aber auch diese Maßnahme „für die Katz“, weil vor dem Lokal „hunderte Leute“ in der Schlange gestanden seien - ohne Mindestabstand. Security-Personal und das Ordnungsamt seien die ganze Zeit vor Ort gewesen.

Urlaub machen trotz Coronavirus: An einigen Stränden sammelten sich an Pfingsten bereits Touristen (Symbolbild).

„Die haben bloß nichts gemacht“, kritisierte sie gegenüber Focus.de. Zwar hätten die Sicherheitsleute auch ihre Gruppe irgendwann gefragt, ob sie aus zwei Haushalten bestehe, sich aber mit einem kurzen „Ja“ zufriedenstellen lassen. Ein Einschreiten der Security habe sie zu keinem Zeitpunkt beobachten können.

Coronavirus: Massen-Party in Sylter Kurort: „Leute kamen von allen Seiten“

Update, 31. Mai, 22.32 Uhr: Nicht nur in Holland (siehe unten) zieht es zahlreiche Menschen an Pfingsten an den Strand. Auch in Deutschland sind Strände gut besucht - etwa an der Nordsee. Im noblen Sylter Kurort Kampen spielten sich am Samstag (30. Mai) jedoch unglaubliche Szenen ab. Wie die Bild berichtet, hatte sich zum Start der Pfingstferien eine große Menge junger Leute am Strand versammelt - ohne sich an die vorgeschriebenen Corona-Regeln* zu halten. Die Rede ist von 3500 Personen, die sich rund um ein Strandlokal aufhielten. 

Beschrieben wurden laut Bild Zustände wie beim amerikanischen Spring Break“ - die Jugendlichen tanzten und tranken Alkohol am Strand. Der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zur Eindämmung des Coronavirus wurde dabei nicht eingehalten. Die Polizei rückte schließlich an und sperrte einen gesamten Strandabschnitt. Sechs Security-Kräfte, die am Strand eingeteilt waren, waren zuvor überfordert mit der Masse an Menschen gewesen. 

Stefanie Böhm, Kampens Bürgermeisterin, äußerte sich gegenüber dem Blatt zu dem Vorfall. Es sei ein „Traumwetter“ gewesen. „Die jungen Leute sind in Feierlaune - was aber in heutigen Zeit nicht geht, und das wurde von denen komplett ausgeblendet“, erklärt sie. Die Leute seien „von allen Seiten“ an den Strand gekommen. 

Urlauber-Ansturm an Pfingsten: Deutsche drängen an Hollands Strände - nicht alle sind davon begeistert 

Erstmeldung vom 31. Mai, 20.45 Uhr: 

Scheveningen - Die Niederlande sind bereit für die Öffnung nach den Corona-Maßnahmen - Hotels haben sich bereits für den Ansturm an Pfingsturlaubern gerüstet. In Scheveningen, einem Stadtbezirk von Den Haag, liegen an den Stränden bereits zahlreiche Urlauber

Sommerurlaub trotz Corona-Krise: Deutsche drängen an sich an Strände in Holland

Wie die Bild berichtet, äußern sich einige Hotelbesitzer dort jedoch besorgt: Wie soll das Geschäft trotz spezieller Auflagen zur Eindämmung des Coronavirus* laufen? „Heute ist der erste Tag seit Wochen, an dem wir wieder ein Frühstücksbüfett anbieten. Wir haben uns lange Gedanken gemacht, wie wir die Corona-Regeln umsetzen können. Deshalb frühstücken unsere Gäste in Schichten“, berichtet ein Hotelbesitzer dem Blatt.   

Interessant am dortigen Ansturm in der Corona-Krise* ist, dass der Großteil der Urlauber aus Deutschland kommt. „Normalerweise kommen 50 Prozent der Gäste aus Holland und 35 aus Deutschland. Jetzt haben wir allerdings gerade 85 Prozent Gäste aus Deutschland“, erklärt der Hotelbetreiber in der Bild weiter. Trotz der besonderen Auflagen sind die meisten Hotelbetreiber jedoch froh, dass der Betrieb wieder hochgefahren werden konnte. Am Montag (1. Juni) darf ab 12 Uhr in Holland zudem wieder die Außengastronomie öffnen. 

Urlauber-Ansturm an Pfingsten: Deutsche drängen an Hollands Strände - nicht alle sind davon begeistert

Dass jedoch nicht alle Holländer begeistert über die Rückkehr der Urlauber - beziehungsweise der Deutschen - sind, wird an einem Brief deutlich, den die Bürgermeister in Scheveningen am Freitag (29. Mai) veröffentlicht haben. Darin bitten Sie Touristen, noch zu Hause zu bleiben. „Wir vermissen Sie. Aber bitte kommen Sie nicht, wenn es nicht nötig ist“, heißt es laut Bild in dem Schreiben. 

Die Bürgermeister wollen mit dieser Bitte größere Menschenansammlungen verhindern - sie könnten einen größeren Coronavirus*-Ausbruch begünstigen.

Urlaubern, die zu Beginn der Krise im Ausland festsaßen, dürfte die Lust auf Urlaub erstmal vergangen sein - die Rechnungen des Auswärtigen Amtes für die Rückholaktion sollen bald eintreffen.

Urlaub in der Corona-Krise: Welche Länder empfangen Urlaubsgäste aus Deutschland?

Währenddessen bereiten sich weitere Länder auf Grenzöffnungen und mögliche Urlaubsgäste aus Deutschland vor. Trotz Sorge vor dem Coronavirus* wollen mehrere Länder den Tourismus wieder hochfahren. Aus Spanien kam nun allerdings eine Hiobsbotschaft für viele Urlauber.

Viele Deutsche planen angesichts der Corona-Pandemie allerdings auch um und wollen eine schöne Zeit im eigenen Land verbringen. Doch wo lassen sich zu Pfingsten schön Ferien machen? Eine Übersicht zeigt Urlaubsziele in Deutschland*. In Mecklenburg-Vorpommern hat sich ein Priester mit dem Coronavirus infiziert. Der Mann hatte Zahlreiche Kontaktpersonen und mindestens eine ist ebenfalls positiv.

Eine Corona-Studie deutet darauf hin, dass eine Blutgruppe einen schweren Covid-19-Krankheitsverlauf begünstigt.

nema

Urlaub machen trotz Coronavirus: So finden Sie jetzt noch ein Hotelzimmer

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Rubriklistenbild: © dpa / Ciro De Luca

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