Chicken Wings bringen US-Restaurants in Not

Washington - Gegrillte Hühnerflügel sind für die meisten Amerikaner das Leibgericht. Diese Beliebtheit der Chicken Wings wird für viele US-Restaurants jetzt zur Existenzbedrohung.

Gegrillte Hühnerflügel bringen immer mehr US-Restaurants in Not. Der Grund: Die Einkaufspreise für das amerikanische Leibgericht Chicken Wings sind innerhalb eines Jahres um knapp 40 Prozent gestiegen. Das berichtete die Zeitung “USA Today“ am Montag unter Berufung auf das US-Landwirtschaftsministerium. Viele Restaurantbesitzer seien gezwungen, die Preise zu erhöhen und sehen dadurch ihre wirtschaftliche Existenz bedroht.

Ursprünglich waren Chicken Wings eher ein Nebenprodukt und der Versuch, alle Teile der geschlachteten Hühner zu nutzen. Doch mit steigender Popularität wurden auch die Preise beflügelt. Mit der Zeit war die Nachfrage nach Chicken Wings schließlich größer als die nach anderen Hühner-Teilen, berichtet das Blatt. Doch ein Ausweg sei in Sicht: knochenlose Chicken Wings, hergestellt aus Hühnerbrust - zu niedrigeren Preisen.

dpa

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