Bootsunfall im Kongo: Mindestens 90 Tote

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In dem zentralafrikanischen Land kommt es wegen Überladung und des schlechten Zustands der Schiffe immer wieder zu Bootsunfällen.

Nairobi/Kinshasa - Beim Untergang eines Schiffes auf dem Mai-Ndombe-See im Westen des Kongos sind mindestens 90 Menschen ums Leben gekommen.

Dutzende würden noch vermisst. Dominic Lutula, Präsident des kongolesischen Roten Kreuzes, sagte dem örtlichen Radio Okapi am Samstag, mehr als 250 Menschen hätten das Unglück überlebt. Ein Überlebender, Ewiya Mukana, sagte Radio Okapi, am Ufer des knapp 400 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Kinshasa gelegenen Sees Maindome seien nach dem Unglück am Mittwoch Dutzende Leichen angespült worden.

Das Unglück ereignete sich bereits am Mittwoch bei schlechtem Wetter. Das Boot war für den Transport von Holz zugelassen, Passagiere hätte es gar nicht an Bord nehmen dürfen. Deshalb sei es schwierig zu ermitteln, wie viele Menschen auf dem Schiff waren.

dpa/AP

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