Bombay-Attentäter will gehängt werden

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Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen hat der Prozess gegen den einzigen überlebenden Drahtzieher des Mumbai-Attentats begonnen. Hier: Ein indischer Wachmann.

Neu Delhi - Der einzige überlebende Attentäter von Bombay hat die Tat gestanden. Er fordert die Todesstrafe für sich, um dem Vorwurf zu begegnen, er wolle durch sein Geständnis eine mildere Strafe erreichen.

Nach seinem Schuldeingeständnis hat der einzige überlebende Beteiligte an den Terroranschlägen von Mumbai (Bombay) die Todesstrafe für sich selbst gefordert. “Bitte hängt mich für meine Verbrechen“, erklärte der 21-jährige Pakistaner Ajmal Amir Kasab nach einem Bericht der Nachrichtenagentur IANS am Mittwoch vor einem Gericht in der westindischen Finanzmetropole.

Den Angaben zufolge reagierte Kasab damit auf Vorwürfe der Staatsanwaltschaft, er habe das Geständnis nur abgelegt, um ein milderes Urteil zu erwirken. Erst am Montag hatte der Pakistaner überraschend seine Mittäterschaft an der Terroraktion eingeräumt, bei der Ende November 2008 mehr als 160 Menschen ums Leben gekommen waren.

Dennoch hat der leitende Staatsanwalt dafür plädiert, das Verfahren fortzusetzen, um Kasab seine Schuld auch juristisch nachzuweisen. Der Prozess hatte am 15. April unter massiven Sicherheitsvorkehrungen begonnen. Im Falle eines Schuldspruchs droht dem Angeklagten die Todesstrafe.

dpa

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