Johannes Paul II.

Diebe warfen Blut-Reliquie von Papst einfach weg

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Aus dieser Kirche in San Pietro della Ienca wurde die Reliquie mit dem Blut von Papst Johannes Paul II. offenbar gestohlen.

San Pietro della Ienca - Nach dem Diebstahl einer Blut-Reliquie des verstorbenen Papstes Johannes Paul II. haben die Täter das religiöse Kultobjekt offenbar achtlos weggeworfen.

Die Täter hätten "den Wert der Reliquie nicht erkannt" und könnten sich auch nicht erinnen, wo sie das blutgetränkte Stoffstück weggeworfen hätten, teilte die Polizei am Donnerstag laut einem Bericht der italienischen Nachrichtenagentur Ansa mit.

Der Metallrahmen, in dem das Stoffstück aufbewahrt wurde, sei gefunden worden, der Stoff selbst aber nicht, erklärte die Polizei. Die Webseite PrimaDaNoi.it berichtete, zwei der drei Festgenommenen seien einschlägig bekannte Drogenabhängige.

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Die Reliquie wurde am Samstag aus der Kirche des Ortes San Pietro della Ienca in den zentralitalienischen Abruzzen entwendet. Die Reliquie war der kleinen Kirche 2011 von dem früheren Privatsekretär des Papstes und heutigen Kardinal von Krakau, Stanislaw Dziwisz, geschenkt worden.

Laut örtlichen Medien entstammt die Reliquie dem Kleidungsstück, das Johannes Paul II. trug, als der türkische Extremist Mehmet Ali Agca 1981 auf den Papst schoss und ihn schwer verletzte. Der 2005 verstorbene Pontifex maximus besuchte die Abruzzen regelmäßig, um dort zu wandern oder Ski zu fahren.

AFP

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