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Atombombenunfall an Spaniens Küste: Palomares strahlt noch immer

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Auf einer Skulptur auf einem Kreisel am Ortseingang von Palomares steht der Name des Ortes.
Atombombenunfall an Spaniens Küste: Noch immer ist nicht geklärt, was mit dem radioaktiven Erdreich in Palomares passiert. © Bodo Marks/dpa

Auch 56 Jahre nach dem Atombombenunfall an der Küste Spaniens, ist nicht geklärt, wer das verseuchte Erdreich in einem Fischerdorf in Almería entsorgen muss.

Am 17. Januer 1966 ist über dem Fischerdorf Palomares an der Küste von Almería* ein US-Militärflugzeug mit vier Atombomben an Bord abgestürzt. Zwei Atombomben platzen auf und verseuchten Gebiete in Palomares, die noch immer radioaktiv belastet sind, berichtet costanachrichten.com*.

Der Fall liegt heute beim Obersten Gerichtshof von Spanien*, der endgültig entscheiden muss, wer für die Säuberung des Küstenortes zuständig ist. Ein Kamermann aus Almería hat sich intensiv mit dem Fall beschäftigt. *costanachrichten.com ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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