Athen: Randalierer verschanzen sich in Uni-Gebäude

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Die Polizei griff gegen die Randalierer hart durch

Athen - Bis in die Nacht hinein haben sich Autonome und Vermummte in Athen Straßenschlachten mit der Polizei geliefert. Die Randalierer zogen sich in zwei Gebäude der Universität im Zentrum zurück.

Die Lage in Griechenland nach Krawallen in Athen und anderen Städten hat sich in der Nacht zum Montag entspannt.

Gelegentlich warfen Autonome und Vermummte Steine und andere Gegenstände auf die Polizei. Auch bei der Technischen Universität kam es bis spät in der Nacht zu kleineren Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Krawalle in Griechenland

Krawalle in Griechenland

Bei den Ausschreitungen am Sonntag waren mindestens 30 Menschen verletzt worden. Vermummte zerstörten mehrere Autos und beschädigten die Schaufenster von 26 Geschäften. Insgesamt wurden nach offiziellen Angaben mehr als 300 Personen in Polizeigewahrsam genommen.

Für Montagnachmittag wurde in der griechischen Hauptstadt eine neue Demonstration von Schülern, Studenten und Lehrern angekündigt. Über 10 000 Polizisten sind seit Samstag im Einsatz. Die Demonstrationen kommen ein Jahr nach dem Tod eines 15-Jährigen durch eine Polizeikugel. Nach dem Tod des Jungen war Griechenland von einer beispiellosen Welle der Gewalt überzogen worden.

dpa

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